Biokraftstoff-Testlauf für die Mein Schiff 4

Biokraftstoff für die Mein Schiff 4 wird gebunkert
Biokraftstoff für die Mein Schiff 4 wird gebunkert. Bild: © TUI Cruises

Als erstes Mitglied der Mein Schiff Flotte hat die Mein Schiff 4 nachhaltigen Biokraftstoff aufgenommen und während ihrer Nordlandreise als Beimischung zum Marinediesel, der Anteil liegt bei circa 30 %, erfolgreich getestet. Das Ergebnis: Weniger Emissionen und ein weiterer wichtiger Schritt hin zur klimaneutralen Kreuzfahrt. Der erstmals gebunkerte Biokraftstoff der 2. Generation ist rein pflanzlich und besteht hauptsächlich aus Speiseölresten. Dieser Treibstoff ist nahezu frei von Schwefeloxiden und bietet in seiner Reinform eine CO2-Reduktion von bis zu 90 % im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen. Gestern stach das Wohlfühlschiff ab Kiel wieder Richtung Spitzbergen und Geirangerfjord sowie Sunnylvsfjord in See. Während der Liegezeiten in der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, Alesund und Bergen plant die Mein Schiff 4 zusätzlich grünen Landstrom zu beziehen. Die nächsten Nordlandreisen Richtung Spitzbergen sind bereits buchbar. Die Mein Schiff 7, das dann neuste Mitglied der Flotte, wird am 23. Juni, 07. Juli und 24. Juli 2024 jeweils ab Kiel zur Inselgruppe im Nordpolarmeer aufbrechen. Die Kreuzfahrtgäste können aufgrund der guten Anbindung von Kiel bequem und klimafreundlich mit der Bahn an- und abreisen.

Konkrete Nachhaltigkeitsziele – wissenschaftlich geprüft und validiert
Der Biokraftstoff-Testlauf der Mein Schiff 4 ist ein weiterer Meilenstein der neuen Nachhaltigkeitsstrategie 2030 von TUI Cruises. Bis 2030 wollen die Kreuzfahrtreedereien der TUI Group ihre absoluten CO2-Emissionen um mehr als ein Viertel (27,5 %) gegenüber 2019 senken. Sie sind damit die ersten in der Kreuzfahrtbranche, deren Klimaziele von der Science Based Targets initiative (SBTi) geprüft und validiert wurde. Keine andere Kreuzfahrtreederei der Welt verpflichtet sich zurzeit auf so ein absolutes, streng kontrolliertes Klimaschutzziel. Dieses Ziel soll unter anderem durch Landstromnutzung, saubere Kraftstoffe, Steigerung der Energieeffizienz beispielsweise durch umweltfreundliche Unterwassersilikonanstriche und der Reduktion der Durchschnittsgeschwindigkeit – dem „Slow Steaming“ ­– sowie weiterer Maßnahmen erreicht werden.

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