Bekämpfung von Feuerfischen beim Grenada Dive Fest

Wracktauchen vor Grenada
Wracktauchen ist vor Grenada besonders spektakulär. Bild: © Grenada Tourist Authority

Grenada feiert einmal mehr seine exzellenten Tauchgründe. So findet zwischen dem 29. September und 4. Oktober 2019 bereits zum dritten Mal seit 2017 das internationale Dive Fest statt. Eine Woche lang rückt dabei die beeindruckende Unterwasserwelt der karibischen Insel in den Fokus.

Sieben Tage, in denen verschiedene Themen-Tauchgänge in den Gewässern um Grenada und der Schwesterinsel Carriacou im Mittelpunkt stehen. Ein Höhepunkt ist dabei zweifelsohne der Wreck Diving Day, bei dem die 20 vor den Küsten gesunkenen und inzwischen zu künstlichen Riffen mutierten Schiffe zu erklärten Zielen werden.

Eine der Hauptattraktionen ist die als „Titanic der Karibik“ geltende Bianca C, die im Oktober 1961 vor St. Georges Feuer fing. Sogar deutsche Werfttechnik findet sich hier am Meeresboden. Die Rede ist von der MV Anina, einem in der DDR gebauten Containerschiff, das erst im März des vergangenen Jahres versenkt wurde. Komplett gereinigt natürlich.

Überhaupt spielt das Thema Umwelt beim Tauchen vor Grenada und somit auch beim Dive Fest eine wichtige Rolle. Es sind nicht nur die freiwilligen Aufräumarbeiten an den Stränden der Insel, die die Teilnehmer gerne übernehmen. So wurde einem „Störenfried“ der karibischen Unterwasserwelt sogar eigens ein Tag gewidmet, an dem es ihm an die Kiemen geht.

Die Rede ist vom Lionfish bzw. Feuerfisch. Die invasive Art ist mittlerweile zu einer echten Plage auch in der Karibik geworden, da sie sich extrem stark vermehrt, den lokalen Fischbestand dezimiert und keine Feinde hat. Außer den Menschen. Die machen nun auch während des Dive Festes Jagd auf die stacheligen Gesellen, die anschließen auf dem Grill oder in der Pfanne landen. Umweltschutz kann auch schmecken…

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