Gebeco und Futouris stellen Wasserversorgung einer Khwe-Gemeinde sicher

Trotz der anhaltenden Krisensituation und den damit einhergehenden Sparmaßnahmen, halten Gebeco und Futouris an ihrem Hilfs-Projekt im Norden Namibias fest. Das Ziel des langfristig angelegten Projekts ist es, 15 Familien einer Khwe-Gemeinde dabei zu unterstützen, ihre kulturelle Identität zu wahren und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Diversität in unserem beliebten Reiseland Namibia“, sagt Michael Knapp, CCO von Gebeco.

Wasserversorgung für eine eigenständige Zukunft
Im Fokus des Projekts steht der Aufbau eines „Cultural Villages“ als zentrales Schulungs- und Besucherzentrum, mit dem die Khwe ihr einzigartiges Wissen erhalten und gleichzeitig ein stabiles Einkommen generieren können. „Unser Projektziel, ein Cultural Village zu errichten, das durch die Khwe eigenständig geleitet wird, ist fast erreicht“, bestätigt Tatjana Peters von Futouris, die die Projektkoordination mit den Partnern vor Ort leitet. Corona und das Ausbleiben von Touristen behindern jedoch die Fertigstellung des „Lebenden Museums“.

Nachdem Gebeco zuletzt Hilfsgüter geliefert hatte, um das unmittelbare Überleben der Gemeinde zu sichern, legten die Khwe-Familien bereits Beete zur Selbst-Versorgung an und umzäunten diese. „Dabei waren unsere zuvor durchgeführten Workshops zum Thema ,Friedliche Wildtier-Abwehr’ essenziell. Denn speziell Elefanten plündern immer wieder Äcker, zerstören Anlagen und Gebäude und verunreinigen Wasserquellen“, erklärt Peters.
Wasser ist zentral im regenarmen Namibia. Bisher muss dieses für den täglichen Bedarf mit Eimern vom 1 km entfernten Fluss geholt werden. „Da sich die Erde im Dorf sehr gut für den Ackerbau eignet, fehlen nur noch eine Wasserleitung, eine Solarpumpe und ein Tank, um eine nachhaltige Lebensmittelversorgung sicherzustellen“, betont Peters. Gebeco hat daher gemeinsam mit Futouris einen Spendenaufruf gestartet, um die nötigen Maßnahmen umsetzen zu können. „Die ersten Spenden sind eingegangen und die ersten Vorbereitungen für die Errichtung der Wasserleitung haben begonnen“, berichtet Antje Rahn von ATC Namibia, die als lokaler Projektpartner die Arbeiten vor Ort koordiniert.

„Dies ist eine harte Zeit für uns alle, aber gerade jetzt müssen wir den Menschen in unseren Reiseländern beistehen, damit wir nach Corona wieder gemeinsam auf Reisen kulturelle Vielfalt erleben dürfen. Unsere Reisewelt lebt vom kulturellen Austausch, von Vielfalt und dem Entdecken anderer Lebensweisen. Daher engagieren wir uns auch weiterhin für unsere weltweiten Hilfs-Projekte und unterstützen unsere Gastgeber“, versichert Knapp.

Mehr Informationen zum Projekt und die Möglichkeit zu Spenden hier: https://www.betterplace.org/de/projects/91548.

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