Schon seit längerem war der Eintritt für Besucher in die Nationalparks Riesengebirge, Biebrza und Tatra gebührenpflichtig. Nach einer Gesetzesnovelle müssen Touristen nun in weiteren Großschutzgebieten für die Nutzung der Wanderwege bezahlen. Betroffen sind die Parks Góry Świętokrzyskie (Heiligkreuzgebirge), Babia Góra, Gorce und Wolin. Die Gebühren für einen Tageseintritt kosten umgerechnet rund 1,80 Euro, ermäßigt die Hälfte. Die so gesammelten Gelder sollen in erster Linie der Instandhaltung der Infrastruktur sowie für Maßnahmen des Naturschutzes in den Nationalparks dienen. Einige Wege sind von der Gebühr ausgenommen, sofern sie entweder zu wichtigen Pilgerstätten führen, wie etwa im Heiligkreuzgebirge, oder neben öffentlichen Straßen verlaufen. Die Nationalparks haben zuletzt durch die Corona-Pandemie einen verstärkten Zulauf erlebt, der wie in anderen europäischen Ländern auch in Polen die Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen des naturnahen Tourismus neu angefacht hat.
Tiroler Zugspitzbahn feiert ihr 100-jähriges Bestehen
Die Tiroler Zugspitzbahn feiert ihr 100-jähriges Bestehen und blickt auf ein Jahrhundert technischer Innovation, touristischer Entwicklung und alpiner Pionierleistungen zurück. Seit der feierlichen Eröffnung am 5. Juli 1926 verbindet die Bahn den Tiroler Ort Ehrwald mit der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.