Marine Giganten im Dinosaurier-Park Münchehage

Giganten der Meere Dinopark Münchehage
Wahre Giganten der Meere sind im Rahmen einer Sonderausstellung im Dinopark Münchehage zu bestaunen. Bild: © Dinopark Münchehage

Neben den Dinosauriern gab es vor über 65 Millionen Jahren noch eine zweite Großgruppe, die einen
kompletten Lebensraum eroberte und riesige Tierarten hervorbrachte: Die Meeresreptilien. Mit dem Einzug eines wahren marinen Giganten in den Dinosaurier-Park Münchehagen wird eine Sonderausstellung über die marinen Reptilien der Urzeit eröffnet.

Eine breite Küstenlinie zog sich zur Zeit des Jura und der Kreide durch das heutige Weserbergland bis nach Braunschweig. Der Norden Deutschlands lag zu großen Teilen unter Wasser. Krokodile, Haie, Schildkröten, aber auch riesige Meeressaurier beheimateten die Küstenlinie. Ichthyosaurier, Plesiosaurier und Mosasaurier gehören zu den bekanntesten Meeresreptilien. Nicht von ungefähr, denn diese Gruppen brachten wahre Giganten hervor und einige von ihnen lebten hier in Niedersachsen.

Die Sonderausstellung zeigt die weltweit einmaligen Knochen von Lagenanectes richterae, eines 8m langen
Elasmosauriers (eine Untergruppe der Plesiosaurier). Lagenanectes gilt mit 130 Millionen Jahren als einer der ältesten Elasmosaurier der Welt und ist mit seinem Fundort in Sarstedt , bei Hannover, ein echter Lokalmatador.

Auch Mosasaurus, in der Popliteratur gerne „Sea rex“ genannt, ist mit einem 2m großen Schädel in der Ausstellung vertreten. Die Namensverwandtschaft zum Tyrannosaurus ist kein Zufall. Mosasaurus galt lange als das größte bekannte Meeresreptil aller Zeiten. Ein Schädel dieser Tiere wurde, bereits 60 Jahre bevor die Wissenschaft überhaupt etwas von den Dinosauriern wusste, in Maastricht gefunden.

Obwohl die Plesiosaurier und Mosasaurier den gleichen Lebensraum bevölkerten, haben sich beide Arten vollkommen unabhängig voneinander entwickelt und an das Leben im Meer angepasst. Wie dies geschah und welche Gemeinsamkeiten sie dennoch teilen, thematisiert die Ausstellung „Giganten der Meere“.

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