Friedrichstadt: 400 Jahre „Klein Amsterdam in Schleswig-Holstein“

Malerwinkel in Friedrichstadt
Malerwinkel in Friedrichstadt. Bild: © Maks Borowiak-Ziehe
Wer kennt sie nicht, die kleine Stadt mit den charakteristischen Treppengiebelhäusern, den „Grachten“ und dem urigen Pumpenhäuschen auf dem Marktplatz? Genau 400 Jahre ist es her, dass niederländische Glaubensflüchtlinge auf Einladung des Gottorfer Herzogs Friedrich III. zwischen Eider und Treene eine neue Stadt erbauten. Auch Mitglieder anderer religiöser Gruppen, die verfolgt wurden, ließen sich im Laufe der Jahrhunderte in Friedrichstadt nieder. So feiern noch heute in der 2600-Einwohner-Stadt fünf Glaubensgemeinschaften regelmäßig Gottesdienst, darunter die Remonstranten, die bis heute einen niederländischen Pastor beschäftigen. „Eigentlich waren das ganze Jahr über Festlichkeiten geplant“, sagt Christiane Thomsen, Stadtarchivarin und Mitorganisatorin des Jubiläumsjahrs, „doch dann kam Corona und wir mussten neu überlegen“. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen wurden Ideen gesammelt, wie man den Stadtgeburtstag anders feiern könnte. So wurden etwa Fahnen und Banner mit historischen Stadtansichten aufgehängt. In einer „Schaufensterausstellung“ kann man sich anschauen, wie die Häuser früher aussahen und bei einem großen virtuellen Kochwettbewerb sollen 400 Lieblingsrezepte gesammelt werden. „Außerdem wird eine neugezüchtete Rose nach Friedrichstadt benannt“, freut sich Anja Andersen, die schon seit vielen Jahren die Friedrichstädter Rosenträume organisiert. Daneben soll die Marktpumpe restauriert und wieder gangbar gemacht werden, es findet eine Tagung zum Thema „Toleranz“ statt und eine Fotoausstellung zeigt aktuelle Ansichten der Stadt.
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