ADAC Powerstation-Test 2025 mit gemischten Ergebnissen

Powerstation-Test 2025
Acht Powerstations mussten sich im ADAC-Test beweisen. © ADAC/Ralph Wagner

Mobile Akkus, sogenannte Powerstations, werden immer beliebter. Bei Campern, im Haushalt oder bei Hobbys sind sie eine bequeme Möglichkeit, viel Strom überallhin mitzunehmen. Der ADAC hat in einem Test acht Produkte mit einer Kapazität zwischen 750 und 1500 Wattstunden (Wh) unter die Lupe genommen. Getestet wurden neben den Funktionen und der Bedienung der Geräte auch die Sicherheit sowie die Nutzerfreundlichkeit der Apps und Anleitungen.

Testsieger wurde die „Bluetti AC180P“ (Note 2,0), die mit knapp 1500 Euro auch das mit Abstand teuerste Produkt im Test war. Im Vergleich überzeugt das Modell mit einem gelungenen Mix aus Kapazität, Gewicht und Volumen und erreicht die beste Note in der Kategorie „Handhabung“. Lediglich der sehr laute Lüfter wurde als störend empfunden, es gibt allerdings auch einen Ruhemodus. Deutlich günstiger (999 Euro) und mit einer Note von 2,1 vergleichbar gut schnitt die Ecoflow Delta 3 Plus ab. Nutzer finden hier eine gute Powerstation mit vielen Anschlüssen, hoher Leistung und einer Ausstattung, die auch für Balkonkraftwerke geeignet ist.

Es gab auch zwei negative Ausreißer im Testfeld, die die ADAC Tester nicht empfehlen können. Sowohl die Ective BlackBox 10 als auch die Jackery Explorer 1000 v2 landen mit einer Gesamtnote von 5,0 auf dem letzten Platz. Beide Produkte wurden in der Kategorie Sicherheit abgewertet. Denn werden die Stationen zum Laden parallel an einen Pkw und ein Solarpanel angeschlossen, drohen Überspannungen, die Schäden am Fahrzeug verursachen können. Der Nutzer wird weder an den Geräten noch in den Gebrauchsanweisungen darauf hingewiesen, dass die beiden Anschlüsse nicht gleichzeitig genutzt werden dürfen.

Der ADAC empfiehlt, dass sich Nutzer vor dem Kauf über die Einsatzzwecke der Powerstation im Klaren sind. Denn der ADAC Test zeigt, dass für die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Akkus unterschiedliche Modelle in Frage kommen. In einem Wohnmobil lohnt sich der Griff zu einem Modell mit Ruhemodus, damit man nicht von einem lauten Lüfter gestört wird. Wird die Powerstation fest verbaut, ist eine Steuerung per App von Vorteil. Einige Modelle verfügen zudem über einen erweiterbaren Speicher, was zusätzliche Flexibilität bietet.

  • Letzte Beiträge

  • Anzeige

  • Kategorien

  • Teile diese Reise News:

    Facebook
    Twitter
    LinkedIn
    Email
    WhatsApp

    Weitere Reise News vom ADAC

    ADAC testet Ladebedingungen für E-Autos an Autobahnen

    Der ADAC hat deshalb erstmals die Ladebedingungen an den 15 längsten Autobahnen auf Infrastruktur und Komfort untersucht. Ergebnis: Von jeweils 25 Rastanlagen und Autohöfen sind über die Hälfte mangelhaft bis sehr mangelhaft, nur 13 erhalten das Urteil „gut“, keine ein „sehr gut“. Autohöfe schnitten dabei insgesamt besser ab als Rastanlagen.

    Weiterlesen »

    Ad-hoc-Laden oft deutlich teurer als mit Vertrag

    Der ADAC hat in einer Stichprobe die Preise fürs Ad-hoc-Laden verglichen – und kann für das Laden an Autobahnen eklatante Preisunterschiede beziffern: Ad-hoc-Laden ohne Vertragsbindung ist beim gleichen Anbieter bis zu 62 Prozent teurer als in einer vertragsbasierten Variante ohne Grundgebühr.

    Weiterlesen »

    Hier geht es zur Übersicht sämtlicher auf travelio.de veröffentlichter Reise News vom ADAC.

    Magazinbeiträge zum ADAC

    Brücken Bedeutung Verkehr
    ADAC

    Auswirkungen von Brückensperrungen auf die Volkswirtschaft

    Müsste die mehr als 60 Jahre alte Norderelbbrücke an der A 1 in Hamburg von einem Tag auf den anderen gesperrt werden, wären die Folgen immens: Die Brücke wird täglich von rund 125.000 Fahrzeugen genutzt, bei einer Sperrung würde ein Großteil auf die ohnehin schon belastete A7 ausweichen, aber auch in das Hamburger Stadtgebiet.

    Weiterlesen »
    Beschleunigen Schnellladen an einer Ladesäule
    ADAC

    Effizienz-Tipps zum Schnellladen von E-Autos

    Immer wieder erleben Fahrer von Elektroautos, dass die maximale Ladeleistung von Säule oder Fahrzeug gar nicht erreicht wird. Der Grund muss nicht immer technischer Natur sein. Der ADAC gibt in diesem Zusammenhang drei wichtige Tipps, mit denen man die Ladegeschwindigkeit an einer DC-Station optimieren kann.

    Weiterlesen »

    Übersicht aller auf travelio.de veröffentlichter Magazinbeiträge vom ADAC.

    Diese Reise News könnten dich auch interessieren

    Stefan Mross engagiert sich für Schulprojekt in Namibia

    Der aus der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ bekannte Musiker und TV-Moderator Stefan Mross eröffnete gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP feierlich die von ihm finanzierte Five Rand Primary School im Township von Okahandja in Namibia. Mit seinem persönlichen Engagement setzt der tiftungsbotschafter ein starkes Zeichen für Bildung, Hoffnung und gesellschaftliche Verantwortung.

    Weiterlesen

    Fagerholm Island und die Aurora Radar Station eröffnet

    Mit der Eröffnung von Fagerholm Island im finnischen Schärenmeer und der Aurora Radar Station in der arktischen Tundra präsentiert Finnland zwei neue Destinationen, die den Begriff „Ultra-Privacy“ ganz neu definieren. Beide Orte bieten echte Naturerlebnisse und lokale Kultur, kombiniert mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit für Gäste, die Wert auf Qualität legen.

    Weiterlesen

    Reiseland Saarland in Leichter Sprache

    Eine neue Broschüre zum Reiseland Saarland richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten, an Familien und Gruppen sowie an alle, die sich möglichst verständlich informieren möchten. Die Broschüre ist auch Teil der aktuellen Marketingmaßnahmen der Toursmus Zentrale Saarland zur Vorbereitung der Special Olympics Nationale Spiele, die vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland stattfinden werden.

    Weiterlesen

    „Big Art Loop“ – kostenfreie Kunstgalerie in San Francisco

    Der neue „Big Art Loop“, ein 55 Kilometer langer Fuß- und Radweg, präsentiert 100 großformatige Kunstwerke im öffentlichen Raum. Geplant ist, in den nächsten drei Jahren sowohl temporäre als auch permanente Skulpturen an der Uferpromenade von San Francisco und anderen Orten der Stadt zu installieren. Die Kunst kann kostenfrei bewundert werden.

    Weiterlesen

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Nach oben scrollen