Bahn erhöht die Preise im Fernverkehr um knapp fünf Prozent

Preissteigerung Fernverkehr Deutsche Bahn 2022
Die Preise im Fernverkehr steigen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 um durchschnittlich 4,9 Prozent. Bild: © Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee

Aufgrund der aktuell massiven Teuerungen bei den Engiepreisen sieht sich auch die Deutsche Bahn (DB) gezwungen,  mit einer Anpassung der Preise zu reagieren. Für den Regionalverkehr hatte der Deutschlandtarifverbund bereits Anfang September eine Anpassung der Preise von durchschnittlich 4 Prozent angekündigt.

Im Fernverkehr der DB werden die Preise zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember im Durchschnitt um 4,9 Prozent steigen. Die Preiserhöhung bleibt damit unter der aktuellen Inflationsrate von rund 8 Prozent.

Die Änderungen im Überblick

Die Einstiegspreise bleiben mit 17,90 Euro für Super Sparpreise bzw. 21,90 Euro für Sparpreise so günstig wie bisher. Auch der Super Sparpreis Young ist weiterhin für Reisende unter 27 Jahren ab 12,90 Euro erhältlich.

Der Preis für eine Sitzplatzreservierung bleibt mit 4,50 Euro in der 2. Klasse bzw. 5,90 Euro in der 1. Klasse unverändert.

Die Flexpreise erhöhen sich zum 11. Dezember um durchschnittlich 6,9 Prozent.

Die Preise für die BahnCards 25, 50 und 100 sowie für die Streckenzeitkarten steigen um durchschnittlich 4,9 Prozent. Die Probe BahnCard 25 und 50 bleiben so günstig wie bisher. Für Pendler:innen wird es weiterhin die flexiblen Mehrfahrten-Tickets mit 10 oder 20 Einzelfahrten geben.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan mit allen Angeboten ist der 12. Oktober. Wer bis einschließlich 10. Dezember seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen.

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