Bröd und Malt Nääs Fabriker
In der Steinofenbäckerei und Mikrobrauerei „Bröd & Malt“ werden Brotreste werden zu Bier verarbeitet, übriggebliebenes Malz kommt in das Brot. Bild: © Nääs Fabriker

Symbiose aus Bier und Brot in westschwedischer Mikrobrauerei

Nahrhaft ist beides, genossen wird es oft gleichzeitig. Dass Brot und Bier verwandte Grundnahrungsmittel sind, erfährt jetzt in Westschweden eine neue, nachhaltige Interpretation: Auf dem weitläufigen Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei Nääs Fabriker, die heute unter anderem ein Hotel, ein Restaurant, Café, Beauty Spa und Design-Shops beherbergt, gehen Brot und Malz ab dem Frühjahr nicht nur im Namen eine Symbiose ein: Das Prinzip der neu errichteten Steinofenbäckerei und Mikrobrauerei „Bröd & Malt“ ist so simpel wie einleuchtend. Brotreste werden zu Bier verarbeitet, übriggebliebenes Malz kommt in das Brot.
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Das Resultat dieser kreativen Symbiose wird den Gästen im Hotel und Restaurant serviert, ist für Besucher aber auch im freien Verkauf erhältlich. Gleiches gilt für süßes Gebäck, Cidre und Obstsäfte, die zu den populärsten kulinarischen Klassikern in Nääs Fabriker zählen. Der Wunsch nach nachhaltiger Produktion, der im „Bröd & Malt“ seinen Ausdruck findet, passt wie angegossen in das Milieu der weitläufigen Anlage außerhalb von Göteborg, die knapp 200 Jahre nach Gründung und 40 nach Schließung ein attraktives Ausflugsziel der Region geworden ist. Die Transformation dieser klassischen Manufaktur am Ufer des Sävelångensees zu einem Hotspot der kreativen Szene Westschwedens lebt von der Zusammenführung unterschiedlichster Bedürfnisse inmitten einer typischen Seenlandschaft. Neben der Produktion und Kreation nachhaltiger Lebensmittel und Gerichte bietet Nääs Fabriker beispielweise auch Co-Working-Areale, in denen verschiedene Branchen zusammenkommen und im Idealfall Synergieeffekte schaffen. Mehrere bis zu 2,5 Kilometer lange Wanderwege erschließen dem Besucher die Schönheit der westschwedischen Seennatur. Von ihr ließen sich im Übrigen schon Manuel Neuer, Mesut Özil und Sammy Khedira überzeugen, die in Nääs 2009 während der EM zusammen mit der U21-Nationalmannschaft ihr Quartier bezogen – und es als EM-Gewinner wieder verließen.
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