Farbenfroher Wohnblock auf Ibiza
Auch solche farbenfroh gestaltete Wohnblöcke gehören zur Architektur auf Ibiza. Bild: Guillermo Gavilla/Pixabay

Facetten der Architektur auf Ibiza

Für Liebhaber von Architektur hat Ibiza einige Überraschungen bereit. Über die ganze Insel verstreut findet man bemerkenswerte Gebäude, die aus architektonischer Sicht einen besonderen Reiz ausstrahlen.

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Das Teatro Pereyra (heute ein Lokal für Live-Musik) war das erste öffentliche Gebäude, das im Jahr 1898 außerhalb der Stadtmauern von Ibiza-Stadt (Eivissa) entstand. Zusammen mit dem Hotel Montesol und einigen Häusern am Passeig Vara de Rey, wie La Mutual, sind sie Zeugen der neueren Vergangenheit der Stadt. Den Kolonialstil des Hotels Montesol, ein Gebäude das zu einem Kulturgut (BIC) erklärt wurde, bewundert fast jeder Besucher. Die Anziehungskraft, die die Insel auf viele Künstler ausübte, brachte auch einige Architekten hierher. So zum Beispiel Erwin Broner, der in den 60er Jahren verschiedene Häuser baute, von denen einige ebenfalls zu Kulturgütern erklärt wurden.

Diese Auszeichnung erhielt auch die Sieldung Can Pep Simo, die der Architekt Josep Lluis Sert in den 70er Jahren errichtete. Zu den architektonisch interessanten Gebäuden zählt auch die Casa Gili (1987) von Jose Antonio Martinez La Pena und Elias Torres. Ein Gebäude aus der neuesten Zeit, das zu einem Emblem der Stadt geworden ist, ist das Verlagshaus des Diario de Ibiza. Das ist umso bemerkenswerter, da gerade diese Tageszeitung vor einiger Zeit selbst einen Reiseführer über architektonische Schönheiten auf Ibiza und Formentera herausbrachte.

Die traditionelle Architektur, die die Küsten des Mittelmeers ziert und auf Ibiza wegen ihrer Schlichtheit und Funktionalität einen hohen ethnologischen Stellenwert besitzt, hat die Insel mit Tausenden farbiger Bilder von Türen und Fenstern versehen, die einen gemeinsamen Nenner haben: Schlichtheit. Die Architektur ist das Ergebnis einer von einer Gesellschaft entwickelten Kultur, die dieses Merkmal zu einem Wahrzeichen macht und diese Elemente wie Farbflecken in ein Meer aus Weiß und Blau setzt, das die architektonische Landschaft der Insel bildet.

Das durch die Geschichte mit Patina versehene Holz präsentiert seine Maserung unter anderem in Meeresblau, smaragdgrün oder rot, um in der neutralen Leuchtkraft der weißen Wände wie ein Kontrapunkt zu wirken, der aus der bisweilen kühlen Einfachheit der einheimischen Architektur ausbricht. Die ländlichen Gefilde bieten dem Besucher die Möglichkeit, auf langen Spaziergängen diese Schlichtheit zu genießen. Man kann sich dabei auch einem dieser Bauten arabischen Ursprungs, die sich ihrem Umfeld einpassen, nähern. Die farbigen Details der Architektur sieht man auch in den alten Teilen der Ortschaften, wo sie den engen gepflasteren Gässchen mit ihren weißgetünchten Mauern eine frohe Note geben.

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