Gipfelweg am Rittisberg wird zur Kunstgalerie

Kunstprojekt Lärchentrichter am Rittisberg
Kunstprojekt am Rittisberg: riesiger Lärchentrichter von Frank Nordiek. Bild: © Hans-Peter Steiner

Der Rundweg auf dem Gipfel des Rittisbergs wird zu einem internationalen Kunstprojekt. Auf Initiative des Vereins Ursprung wurden vier Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden mit der Neugestaltung beauftragt. Im Mittelpunkt des neuen Land-Art-Projekts steht die Nachhaltigkeit: Für die Kunstinstallationen werden ausschließlich Naturmaterialien verwendet, die nach einigen Jahren wieder in die Natur zurückgeführt werden.

Für das Kunstprojekt am Rittisberg konnten die bekannten Landart-Künstler Frank Nordiek und Cornelia Konrads (beide aus Deutschland) sowie Karin van der Molen (Niederlande) und Jette Mellgren (Dänemark) gewonnen werden. Ihre Werke sind bereits auf der ganzen Welt zu sehen. Die nächsten zwei Wochen verbringen sie in Ramsau am Dachstein. Inspiriert von der wunderbaren Natur des Dachsteins werden sie am Rittisberg ihre Werke schaffen.

Kunstprojekt vergoldete Schindeldächer am Rittisberg
Kunstprojekt vergoldete Schindeldächer von Cornelia Konrads. Bild: © Hans-Peter Steiner
Kunstprojekt explodierende Steinmauer
Kunstprojekt explodierende Steinmauer von Karin von der Molen. Bild: © Hans-Peter Steiner

Ab dem 24.07.2023 können schon die fertigen Installationen von Frank Nordiek (riesiger Lärchentrichter), Karin von der Molen (explodierende Steinmauer) und Cornelia Konrads (vergoldete Schindeldächer) bewundert werden. Jette Mellgren arbeitet mit Weiden, sie startet ihre Kunstinstallation am Montag (24.07.) Rittisberg-Gäste können den Entstehungsprozess live vor Ort verfolgen. Die benötigten Naturmaterialien stammen zur Gänze aus der unmittelbaren Umgebung der Region Schladming-Dachstein.

Projekt soll Vorreiterrolle in der nachhaltigen Gestaltung einnehmen
„Dieses Projekt soll eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Gestaltung von touristisch erschlossenen Berggipfeln einnehmen. So wollen wir zeigen, wie eine Brücke zwischen der Schonung von Naturräumen und dem touristischen Erlebnis geschlagen werden kann, ohne wertvolle Freiflächen zu verbauen“, sagt Rittisbahn-Betreiber und Obmann des Vereins Ursprung Manfred Engelhardt.

Auch Mathias Schattleitner, Geschäftsführer im Tourismusverband Schladming-Dachstein, freut sich über das besondere Kunstprojekt: „Im Zusammenspiel von Kunst, Natur und Tourismus entsteht am Rittisberg ein wunderbares Projekt, das bei unseren Gästen sehr gut ankommen wird.“

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