Die innerstädtische Straße ul. Włókiennicza in Łódź (Lodsch) soll umfassend erneuert und in eine verkehrsberuhigte Begegnungszone mit viel Grün umgewandelt werden. Die historistischen Fassaden wurden bereits originalgetreu restauriert, einige um Elemente moderner Kunst ergänzt. So bekam das Haus mit der Nummer 6 beispielsweise über ein Stockwerk reichende avantgardistische Plastiken, die den antiken Karyatiden nachempfunden sind, also Säulen in Form weiblicher Figuren. Das Haus mit der Nummer 12 erhielt blank polierte Blechelemente, in denen sich die umliegenden Fassaden verzerrt spiegeln. Zu den Häusern, die noch restauriert werden sollen, gehört die Stadtvilla von Hilary Majewski. Der Architekt schuf im späten 19. Jahrhundert einige der bedeutendsten Bauwerke der aufstrebenden Metropole, darunter den Stadtpalast von Izrael Poznański und dessen riesige Baumwollfabrik. Der gesamte Umbau der Straße soll bis 2023 abgeschlossen werden. In den sanierten Gebäuden sollen städtische Wohnungen, Schulen und Beratungszentren entstehen, aber auch Restaurants und Einzelhandel Platz finden.
Zitadelle von Budapest wieder für Besucher geöffnet
Nach langen Renovierungsarbeiten ist die Zitadelle von Budapest auf dem Gipfel des Gellértbergs wieder für Besucher geöffnet und kehrt damit als eines der bekanntesten Wahrzeichen der ungarischen Hauptstadt zurück. Mit der Wiederbelebung der lange geschlossenen und stark sanierungsbedürftigen Festungsanlage ist ein neuer öffentlicher Ort entstanden, der spektakuläre Ausblicke über Budapest eröffnet.