19 Gemeinden, mehr als 200 Kilometer und eine Schleife um den Jeziorsko-Stausee. Der neue Radwanderweg „Velo Warta“ soll dem Verlauf von Polens drittgrößtem Fluss, der Warthe, folgen. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Marschallamt der Woiwodschaft unlängst mit den Anrainergemeinden des Vorhabens geschlossen.
Bei Gästen aus Deutschland ist die Woiwodschaft Łódzkie oft noch eine große Unbekannte. Wichtigstes Ausflugsziel ist die einstige Textilmetropole Łódź (Lodsch). Doch die Region im Herzen des Landes hat noch mehr zu bieten, als ihre pulsierende Hauptstadt. Zu den wichtigsten landschaftlichen Elementen zählt die Warthe, Polens drittlängster Fluss. Besucher wie Einheimische sollen den Reiz ihres Einzugsgebietes künftig besser mit dem Fahrrad erleben können.
Die Radroute „Velo Warta“ wird dem Verlauf des Stromes von der Grenze zur Woiwodschaft Schlesien bis zur Grenze nach Großpolen folgen. Dabei führt sie durch den Landschaftschutzpark Załęcze. Das rund 15.000 Hektar große Gebiet schützt die von Wäldern dominierte Juralandschaft des Hochlandes von Wieluń im Süden der Woiwodschaft. Im Norden beschreibt die Route dann eine Schleife um den Jeziorsko-Stausee. Das etwa 42 Quadratkilometer große Gewässer ist gleichzeitig ein Refugium für viele Vogelarten wie auch ein beliebtes Ausflugsziel.
Bis Jahresende soll das Straßenamt der Woiwodschaft den genauen Streckenverlauf ausarbeiten. Im Anschluss wird es dann in die konkrete Planungsvorbereitung der ersten Bauabschnitte gehen.