Seit kurzem können Besucher den Blick wieder weit über den Osten der Oberschlesischen Metropolregion schweifen lassen. Die Instandsetzungsarbeiten am knapp 43 Meter hohen Förderturm des früheren Steinkohlenbergwerks „Prezydent“ in Chorzów (Königshütte) wurden abgeschlossen. Das 1933 aus Stahlbeton errichtete Bauwerk war eine der modernsten Förderanlagen im Europa der Zwischenkriegszeit. Entworfen wurde der weiß glänzende Turm im Stil des Funktionalismus der 1930er Jahre vom Kattowitzer Architekten Richard Heilemann, der auch eine Vielzahl anderer Bergwerksobjekte in Oberschlesien schuf. Nachdem die Zeche in den 1990er Jahren den Betrieb einstellte, erwarb die Stadtverwaltung den Turm 2008 und öffnete ihn zwei Jahre später für Touristen. Auf dem Gelände der einstigen Kohlengrube befindet sich heute das Freizeit-, Business- und Kulturzentrum „Sztygarka“ mit Café, Restaurant, Veranstaltungsräumlichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, SPA und zwei Galerien.
Zitadelle von Budapest wieder für Besucher geöffnet
Nach langen Renovierungsarbeiten ist die Zitadelle von Budapest auf dem Gipfel des Gellértbergs wieder für Besucher geöffnet und kehrt damit als eines der bekanntesten Wahrzeichen der ungarischen Hauptstadt zurück. Mit der Wiederbelebung der lange geschlossenen und stark sanierungsbedürftigen Festungsanlage ist ein neuer öffentlicher Ort entstanden, der spektakuläre Ausblicke über Budapest eröffnet.