Flughafen Hamburg baut eigenen Windpark

SES Geschäftsführer Johannes Scharnberg und David Liebert
SES Geschäftsführer Johannes Scharnberg und David Liebert. Bild: © Oliver Sorg

Der Hamburger Flughafen macht den nächsten Schritt in Richtung CO2-Emissionsfreiheit. Mit der Gründung der SES (Sustainable Energy Solutions GmbH & Co. KG) schafft der Hamburger Flughafen die Voraussetzungen für den Bau des eigenen Windparks Heidmoor in der Nähe von Kaltenkirchen. Das Windenergie-Projekt mit einer Investitionssumme von rund 70 Millionen Euro ist ein wichtiger Baustein der Klimaschutzstrategie „Net Zero 2035“. Es sorgt für eine 100 Prozent regenerative, unabhängige Energieversorgung für die Flughafen-Stadt.

Die SES wird als Eigentümerin und Betreiberin des Parks voraussichtlich ab 2027/2028 die dort aus Windkraft gewonnene Energie für den Flughafen zur Verfügung stellen. Die beiden Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft sind bereits in anderen Positionen am Hamburger Flughafen tätig: David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management, sowie Johannes Scharnberg, Bereichsleiter Kommunikation, Politik und Umwelt, bilden seit Juni 2023 die Doppelspitze der SES.

Der Windpark Heidmoor ist ein wesentlicher Baustein des Projekts „Net Zero 2035“, mit dem Hamburg Airport als erster großer Flughafen in Deutschland 2035 CO2-emissionsfrei werden möchte. Auf dem flughafeneigenen Grundstück in Heidmoor sollen zukünftig sechs Windkraftanlagen den Strom erzeugen, mit dem die über 100 Gebäude und gesamte Infrastruktur des Hamburger Flughafens betrieben werden. Die Gründung der Betreibergesellschaft SES schafft die Voraussetzungen, um in dem ehrgeizigen Zeitplan des Projektes zu bleiben. Der Fortschritt des Windparks wird ab sofort auch auf der Webseite www.wind-heidmoor.de dokumentiert.

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