Üppige Rabatte bei Elektroautos

Dacia Spring Elektro Rabatt 2024
Dacia gibt auf den Spring aktuell 10.000 Euro Rabatt. Das kleine Elektroauto kostet derzeit noch 12.750 Euro. Bild: © ADAC/Abgedreht

Das abrupte Ende der staatlichen E-Auto-Förderung im Dezember hat viele Kunden verunsichert und kam nach Ansicht des ADAC zu früh. Planbarkeit ist in Anbetracht der weitreichenden finanziellen Belastung, die ein Autokauf mit sich bringt, unerlässlich. Neben dem Vertrauensverlust bedeutet der Stopp des Umweltbonus für Käufer, die bereits ein Elektrofahrzeug bestellt hatten, teils erhebliche finanzielle Einbußen.

Positiv sieht der Mobilitätsclub, dass nach dem Wegfall der staatlichen Unterstützung vor gut sechs Wochen der Markt in Bewegung geraten ist. Wer sich jetzt nach einem Elektroauto umsieht, darf sich über teils hohe Rabatte freuen. Neben den mittlerweile zum Teil wieder ausgelaufenen Übernahme-Garantien der Hersteller für den entfallenen staatlichen Bonus, bieten einige Marken inzwischen noch deutlich höhere Nachlässe an oder senken die Preise – für Dienstwagenfahrer ein nicht zu vernachlässigender Unterschied, wirkt sich ein niedrigerer Listenpreis doch positiv auf den zu versteuernden geldwerten Vorteil aus.

Einer ADAC Untersuchung (Stand 02.02.2024) zufolge gewährt Dacia aktuell auf den Spring Electric 10.000 Euro Rabatt; der elektrische Kleinwagen kostet demnach nur noch 12.750 Euro. VW gewährt auf die ID-Modelle 3, 4, 5 und 7 einen Nachlass von 4760 bis 7735 Euro. Renault hat beim Mégane E-Tech den Listenpreis gesenkt, er wird aktuell 6400 bis 7200 Euro günstiger verkauft. BYD reduziert bei den Modellen Atto 3, Dolphin, Seal, Han, Tang und ETP3 ebenfalls den Verkaufspreis und gewährt dazu noch teils üppige Rabatte, so dass Käufer zwischen 5588 und 19.040 Euro sparen können.

Auch bei Fiat, Smart, GWM, Polestar, Nissan und Tesla gibt es derzeit Schnäppchen. Der amerikanische E-Auto-Hersteller bietet seinen Kunden darüber hinaus eine 0-Prozent-Finanzierung an. Bei einer Kreditlaufzeit von fünf Jahren (keine Anzahlung, Schlussrate 19.637 Euro) sparen Tesla-Model-3-Kunden laut der ADAC Berechnung im Vergleich zum Dezember 2023 damit über 12.000 Euro.

Berücksichtigt man bei der ADAC Autokosten-Berechnung den Nachlass von 7.020 Euro, den VW aktuell auf den ID.3 Pro gewährt (minus 17,6 gegenüber dem Listenpreis), wirkt sich das mit fast 86 Euro pro Monat aus, die Kunden jetzt sparen können (gerechnet auf fünf Jahre bei 15.000 Kilometern jährlicher Fahrleistung). Die von Dacia gewährten 10.000 Euro Rabatt machen sich beim Spring Electric 65 Extreme sogar mit über 116 Euro Ersparnis pro Monat bemerkbar.

Der ADAC fordert die Hersteller auf, nicht nur vorübergehend mit günstigeren Preisen den E-Auto-Absatz anzukurbeln, sondern nachhaltig für bezahlbare, elektrische Mobilität zu sorgen. Die angekündigten Einstiegsmodelle verschiedener Hersteller zu Preisen zwischen 20.000 und 30.000 Euro, wie der bereits bestellbare Citroen e-C3 oder die geplanten Serienversionen von VW ID.2all und Renault 5, sind nach Ansicht des Mobilitätsclubs ein Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber für Transparenz und Planbarkeit bei den Stromkosten sorgen.

  • Letzte Beiträge

  • Anzeige

  • Kategorien

  • Teile diese Reise News:

    Facebook
    Twitter
    LinkedIn
    Email
    WhatsApp

    Weitere Reise News vom ADAC

    Hier geht es zur Übersicht sämtlicher auf travelio.de veröffentlichter Reise News vom ADAC.

    Magazinbeiträge zum ADAC

    Anzeigetafel Abflüge Flughafen
    ADAC

    Fluggastrechte bei Flugausfällen oder -verspätungen

    Wird der Flug weniger als 14 Tage vor Abflug annulliert, können betroffene Passagiere eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen. Die Höhe richtet sich nach der Flugstrecke: 250 Euro bei Flügen bis 1500 Kilometern, 400 Euro bei bis zu 3500 Kilometern und 600 Euro ab einer Flugstrecke von über 3500 Kilometern.

    Weiterlesen »

    Übersicht aller auf travelio.de veröffentlichter Magazinbeiträge vom ADAC.

    Diese Reise News könnten dich auch interessieren

    Großraum Bober-Katzbach-Gebirge zum UNESCO-Geopark ernannt

    Seit kurzem zählt der Großraum der Góry Kaczawskie (Bober-Katzbach-Gebirge) zu den UNESCO Geoparks in Polen. Große und Kleine Orgel, Schlesischer Fujiyama oder Rabenklippen – so malerisch die Namen, so eindrucksvoll ist auch die Landschaft der Region nördlich von Jelenia Góra (Hirschberg).

    Weiterlesen

    Penang positioniert sich neu

    Die Kampagne hebt die zahlreichen versteckten Reize und einzigartigen Merkmale der Destination hervor, die sich aus der Insel Penang und Seberang Perai auf dem Festland zusammensetzt. „Not the Penang you know“ ist damit nicht nur ein Slogan, sondern eine wahre Reflexion von Penangs reicher Kultur und Geschichte.

    Weiterlesen

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Nach oben scrollen