Rangerin Sabine Gerg mit Hund Bertie
Unterwegs im Dienst der Natur: Rangerin Sabine Gerg mit Hund Bertie. Bild: Kunz PR

Tölzer Ranger schützen Isar und Walchensee

Das Tölzer Land ist ungebändigt und schön – die Voralpen, grüne Almen und klare Gewässer sind seine Schmuckstücke. Vor allem die wilde Isar und der türkisfarbene Walchensee ziehen durch ihre Schönheit viele Erholungssuchende an, die auf einzigartige Lebensräume und vom Aussterben bedrohte Arten treffen. Hier kommen die Ranger ins Spiel: Sie sorgen fürs positive Miteinander und stehen Besuchern gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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Walchensee in der Morgensonne aus der Luft
Schützenswerter Lebensraum: Der Walchensee im Tölzer Land. Bild: Tölzer Land Tourismus, Peter von Felbert
„Wir sind nicht allein an diesem wunderschönen Bergsee, sondern teilen ihn mit Pflanzen, Vögeln, Hasen und Rehen und natürlich auch mit den Anwohnern des Ortes. Darauf müssen wir als Besucher Rücksicht nehmen“, erklärt Rangerin Sabine Gerg. Sie war bislang mit ihrem Kollegen Hans Adlwarth und ihrem Hund Berti an der Isar aktiv, seit diesem Sommer ist auch der Walchensee Teil ihrer täglichen Tour. „Hier warten andere Aufgaben als an der Isar auf uns. Wir sprechen Falschparker an und nehmen Personalien auf.“ Das Landratsamt kann dann ein Bußgeld veranlassen. Selbst abends und nachts sind die Ranger unterwegs. Adlwarth erklärt: „Diese Zeiten sind den Tieren vorbehalten. Sie brauchen die Ruhe.“ Deshalb sind das Nachtparken, Zelten und Übernachten sowie das Entfachen von Grill- und Lagerfeuern am Walchensee und im Naturschutzgebiet an der Isar verboten. Wildcamper verschrecken oft Rehe und Hirsche. Im schlimmsten Fall verlassen die Tiere das Revier und der Nachwuchs bleibt schutzlos zurück. Dazu kommt das hohe Risiko eines Waldbrandes: Ein Funke kann verheerende Auswirkungen haben, auch wenn man sich in der Nähe eines Gewässers vermeintlich sicher fühlt.
Isar und Walchensee Ranger Sabine Gerg und Hans Adlwarth
Ranger aus Leidenschaft: Isar und Walchensee Ranger Sabine Gerg und Hans Adlwarth. Bild: Kunz PR
„Niemand schadet der Natur mit Absicht, daher ist unsere wichtigste Aufgabe die Sensibilisierung der Besucher. Wir freuen uns immer, wenn wir von Urlaubern angesprochen werden und erzählen gerne mehr über die Tier- und Pflanzenwelt im Tölzer Land“, sagt Gerg. Die Ranger erkennt man übrigens an ihren grasgrünen Westen. Neben der Aufklärungsarbeit beobachten sie die Entwicklung von Flora und Fauna. Die Isar als letzter Wildfluss Deutschlands und der Walchensee mit seiner bewaldeten Insel, die ganz und gar der Natur überlassen ist, beheimaten seltene Vögel und Pflanzen. Sie haben sich perfekt an diese einzigartigen Lebensräume angepasst und fühlen sich an kaum einem Ort so wohl wie im Tölzer Land. „Unser Ziel ist es, das Gleichgewicht zwischen ungestörter Natur und Urlaubsort, in dem wir Menschen Lebensenergie schöpfen, so nachhaltig wie möglich aufrecht zu erhalten. Sodass noch viele Generationen nach uns die Schönheit und Vielfalt genießen können“, wünscht sich Ranger Adlwarth.

Unsere letzten Reise News aus dem Tölzer Land

Geführte Almwanderungen in Lenggries

Vom 19. Juni bis 11. September 2024 werden in Lenggries geführte Almwanderungen zur Seiboldsalm und Feichtenalm angeboten. Bei mittlerem Schwierigkeitsgrad geht es auf die Almmen hinauf sowie nach einer Rast mit hausgemachten, regionalen Schmankerln wieder zurück ins Tal.

Tölzer Veg jetzt ganzjährig erlebbar

Statt wie sonst im Frühjahr und Herbst zur veganen Auszeit an der Isar zu animieren, ist das Programm 2024 ganzjährig erlebbar. Das Ziel ist aber das gleiche geblieben: Die Teilnehmenden sind dazu eingeladen, Neues auszuprobieren und sich schrittweise einem gesunden und bewussten Lebensstil zu nähern.

„doch dort im Tölzer Land“ – neuer Podcast zum Tölzer Land

Die Podcasterin Lisa Steinbacher lässt in der neuen Reihe „doch dort im Tölzer Land“ Menschen zu Wort kommen, die in der Region leben und dort fest verankert sind. So wie die junge Frau selbst, die aus Reichersbeuern kommt und jetzt regelmäßig im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf Geschichtenfang geht.

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