Picknicken in der Südpfalz
Bei einer Tour auf dem Fahrrad oder zu Fuß finden sich in der Südpfalz auch immer wieder schöne Flecken für ein romantisches Picknick. Bild: Südpfalz

Sommerliche Weltreise durch die Südpfalz auf dem Rad oder zu Fuß

Ob mit dem Fahrrad auf der neuen Rheinschleife durch den „Mini“-Amazonas radeln, unterwegs von Hof zu Hof regionale Köstlichkeiten probieren oder bei einer Führung die alten Gemäuer der Festung Germersheim erkunden – der Sommer in der Südpfalz hält jede Menge Natur-, Geschichts- und Geschmackserlebnisse bereit. Die abwechslungsreichen Landschaften zwischen Rheinauen und Bienwald erkunden Urlauber während ihrer kleinen Weltreise durch die Südpfalz am besten auf eigene Faust.
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Hof-zu-Hof-Hopping mit dem Fahrrad

Schlemmen wie Gott in Frankreich: Vorbei an Weinbergen, Getreide- und Tabakfeldern, Obstplantagen, Äckern mit einer Vielfalt an Gemüsearten und blühenden Wiesen radeln Genießer entlang des 155 Kilometer langen „Kraut-und-Rüben-Radwegs“ oder der „Hof-zu-Hof-Tour“ in Kandel und gehen dabei auf kulinarische Entdeckungstour. Denn sozusagen vom Acker auf den Teller bieten entlang der Radwege zahlreiche Direktvermarkter, Hofläden und Weingüter typische regionale Spezialitäten nach dem Motto „Gudes von do“ zur Verkostung an. Auf der Strecke finden die Radler auch zahlreiche ruhige Plätze für ein Picknick, um die frisch vom Feld geernteten Köstlichkeiten direkt zu verspeisen.

Störche, historische Bauten und ein Römerschiff

Gleich am Start der Route „Rheinschleife für Entdecker“ beobachten die Radler in der Queichlandschaft zwischen Bellheim und Zeiskam mit ein wenig Glück Störche auf ihren Nestern oder beim Futtersuchen. Bei Westheim machen die Urlauber einen Abstecher nach Süden zum Hofgut Holzmühle, um sich im herrlich angelegten Garten eine Verschnaufpause zu gönnen – eine Oase der Ruhe inmitten des Bellheimer Waldes. In Germersheim erfahren Interessierte bei einer Besichtigung der Festung mit ihren gut erhaltenen Gebäuden und Toren Wissenswertes über die Geschichte der Stadt, bevor sie zurück auf dem Rheinradweg in Richtung Süden zwischen knorrigen Purpurweiden, Schwarzpapeln und hohem Schilf entlang des Altrheins radeln und dabei Ausschau nach dem original nachgebauten Römerschiff Lusoria Rhenana halten.

Sommerwandern durch Au- und Urwälder

Im Süden der Region wartet der 12.000 Hektar große Bienwald auf Naturliebhaber. Auf geführten Wander- und Radtouren des „Naturführer Pfalz e.V.“ lernen Besucher unterwegs in den weitläufigen Eichen-, Kiefern- und Bachauenwäldern, was es mit den „doppelstöckigen“ Steinbänken, der Mordallee und spitzen Drachenzähnen auf sich hat, oder folgen den Spuren von Wildkatze, Igel & Co. Der zwölf Kilometer lange Premiumwanderweg „Treidlerweg“ führt Urlauber durch eine der wenigen international geschützten und noch ökologisch intakten Auenlandschaften. Unterwegs im „Pfälzer Urwald“ – auch „Mini-Amazonas“ genannt – geht es vorbei an alten Eichen- und Buchenbeständen Richtung Fluss. Hier bietet sich den Entdeckern die Gelegenheit der bedeutenden Wasser- und Handelsstraße entlang des Rheinufers zu folgen, bevor der Weg wieder zurück in die urwüchsige Hördter Rheinaue einbiegt. Die großgewachsenen Weiden, Pappeln, Eschen und Ulmen geben immer wieder den Blick auf versteckte Schwertlilienfelder, Gräser- und Schilfflächen an den Altrheinarmen frei.
Mit dem Kanu auf einem Fluss in der Südpfalz
Mit dem Kanu durch den "Mini-Amazonas". Bild: Südpfalz

„Little Kuba“ am Rhein – Tabakanbau in der Südpfalz

Weite Tabakplantagen, die in der warmen Mittagssonne ihren markanten herben Duft verströmen und dazwischen die unverwechselbaren Trockenschuppen mit den Holzlamellen – überraschend anders präsentiert sich die Südpfalz rund um Jockgrim und Kandel. Die Tabakfelder um Hatzenbühl, der ältesten Tabakgemeinde Deutschlands, erkunden Besucher entweder auf der 40 Kilometer langen Tabaktour oder entlang des zwei Kilometer langen Themenspazierwegs in Hatzenbühl mit Informationstafeln, die von der Einsaat bis zur Ernte durch das Tabakjahr führen und jede Menge Wissenswertes über die exotische Pflanze preisgeben.

Tabakfeld in der Südpfalz
Tabakfeld in der Südpfalz - in der Südpfalz befindet sich die älteste Tabakgemeinde Deutschlands. Bild: Südpfalz
Tabakpflanzen zum Trocknen in der Südpfalz
Wie auf Kuba: Tabakpflanzen werden zum Trocknen aufgehängt. Bild: Südpfalz

Weitere Informationen sowie die kostenlose Radkarte und Wanderbroschüre Südpfalz gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de.

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