Ungarische Staatsoper im Sonnenlicht
Bei Sonnenschein erstrahlt die Ungarische Staatsoper in ihrem vollen Glanz. Bild: © Valter Berecz

Ungarische Staatsoper

Die Ungarische Staatsoper ist das größte Opernhaus Ungarns und eines der bekanntesten Beispiele der Neorenaissance-Architektur in der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Die Ungarische Staatsoper wurde 1884 eröffnet und seither durch zwei große Wiederaufbauprojekte renoviert: anstelle der ursprünglichen Gasbeleuchtung wurde das Gebäude in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert an das Stromnetz angeschlossen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden zudem fünf der neun Wandgemälde von Árpád Feszty durch Gemälde von Ignác Újváry ersetzt.

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Das Gebäude erlitt im Zweiten Weltkrieg relativ geringe Schäden, die in den Jahren nach 1945 repariert wurden. Die vom Publikum genutzten Bereiche wurden in den 1950er und 1970er Jahren schrittweise renoviert, wobei die damals verfügbaren einfacheren Farben und Materialien verwendet wurden.

Ursprünglich befanden sich 16 Kalksteinstatuen von Komponisten an der Fassade des Opernhauses entlang des Gesimses, aber in den 1930er Jahren waren sie in einem so schrecklichen Zustand, dass sie entfernt werden mussten. 1965 wurden sie durch Statuen in einem anderen Stil und von anderen Komponisten ersetzt, darunter einige, deren Werke nicht zum Repertoire der Oper gehörten.

Ungarische Staasoper am Abend beleuchtet
Am Abend wird die Ungarische Staasoper effektvoll beleuchtet. Bild: © Valter Berecz
Im Jahr 2016 beschloss die ungarische Regierung das Opernhaus zu modernisieren. Das Projekt sollte die Renovierung der Fassade, die Modernisierung des Bühnentechniksystems und der Akustik, die Verbesserung des Komforts des Zuschauerraums, die Rekonstruktion des Orchestergrabens, die Restaurierung historischer Räume, der Austausch des öffentlichen Versorgungsnetzes, der elektrischen und mechanischen Systeme sowie die Renovierung des Verwaltungsgebäudes und kleinerer Nachbargrundstücke umfassen. Ende 2018 stimmte die Regierung schließlich dem historisch korrekten Wiederaufbau des Opernhauses zu, der im März 2022 abgeschlossen wurde.
Prunkvoller Innenraum Ungarische Staatsoper
Die prunkvollen Innenräume der Ungarischen Staatsoper. Bild: © Attila Nagy
Die fünfjährige Bauzeit der Ungarischen Staatsoper umfasste die Renovierung und Restaurierung der Außenfassade, der Innenräume und auch der Beleuchtung. Ziel war es, die ursprünglichen Farben und Materialien wiederherzustellen. Die Sitze im Auditorium wurden größer und bequemer gemacht und es wurden Aufzüge um die verschiedenen Ebenen für Jedermann zugänglich zu machen. Das zentrale Element der Renovierung ist die computergesteuerte Ober- und Unterbühnentechnik: Sie ist absolut geräuschlos und hat, wie bisher, sechs Brücken und zehn seitliche Podeste. Seit dem 22. März 2022 ist die Staatsoper wieder bereit, ihre Gäste uneingeschränkt zu empfangen.

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