Tempel bei Kuta auf Bali
Auch in der Region um Kuta gibt es einige wunderschön angelegte Tempelanlagen. Bild: Michelle Pitzel/Pixabay

Bali

Pulau Dewata – Insel der Götter – nennen die Balinesen ihr Land. Und die indonesische Insel im Indischen Ozean ist von den Götter wahrhaft reichlich bedacht worden: üppige tropische Wälder, unberührte Kraterseen, malerische Reisterassen Pulau Dewata – Insel der Götter – nennen die Balinesen ihr Land. Und die indonesische Insel im Indischen Ozean ist von den Götter wahrhaft reichlich bedacht worden: üppige tropische Wälder und traumhafte Strände prägen das Landschaftsbild Balis.

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Zwischen den Nachbarinseln Java und Lombok gelegen, begann vor Jahrzehnten der Touristenboom an der Südspitze des Eilandes. Die traumhaft weißen Strände dieser Küste wird man sicherlich nicht für sich haben, aber kaum wagt man sich ein paar Kilometer ins Inselinnere, ist es wieder da: das ursprüngliche Bali mit seinen unvergleichlichen Landschaften, den traditionellen Dörfern und natürlich den Tempeln, denen man an jeder Ecke der Insel begegnet. Denn die Bewohner der über 5.500 Quadratmeter großen Insel haben sich trotz aller Einflüsse ihre Kultur bewahrt, was sich auch darin widerspiegelt, dass Bali neben Lombok bis heute die einzige hinduistische Provinz Indonesiens geblieben ist. Vielleicht liegt in diesem Traditionsbewusstsein auch ein Teil der Magie der Insel verborgen, deren gastfreundliche und offene Bevölkerung von Besuchern aus aller Welt beschwärmt wird.

Bali Kultur und Religion
Die besondere kulturelle Tiefe macht Bali nicht nur landschaftlich, sondern auch historisch und spirituell zu einem besonderen Reiseziel. Bild: Sebastian Pena Lambarri/Unsplash
Bali ist eine vulkanische Insel: quer über das Eiland zieht sich die Kette von sechs Vulkanen, deren höchster Gipfel (3142 Meter) dem noch aktiven Gunung Agung gehört. Die noch wenig frequentierten Strände im Norden und Osten der Insel tragen mit ihren schwarzen Lavastränden ebenfalls ein vulkanisches Erbe zur Schau. Noch nahezu unerschlossen ist der große Nationalpark Bali Barat, ein beliebtes Ziel unter Naturfreunden. Sichtbares Zeichen menschlicher Kultivation hingegen sind die terrassenförmig angelegten Reisfelder, die sich allerorts idyllisch an die Hänge des bergigen Hinterlandes schmiegen. Auch wenn der Tourismus den Reisanbau als wichtigste Einnahmequelle der Bevölkerung abgelöst hat, spielt er im Alltagsleben weiterhin eine bedeutende Rolle. Reis ist auch eine wichtige Opfergabe, die die Balineser ihren Göttern in die Tempel tragen. In jedem Ort gibt es davon mindestens drei und alle sind in ihren leuchtenden Farben und in ihrer Kunstfertigkeit sehenswert.
Bali terrassenförmig angelegte Reisplantage
Terrassenförmig angelegte Reisplantagen gehören zum Landschaftsbild auf Bali. Bild: Sasin Tipchai/Pixabay
Wie gesagt, das Bild wandelt sich rapide, gelangt man an die Südküste mit den Urlaubszentren Kuta, Legian, Sanur oder Tanjung Beach. Doch trotz der Fülle an den feinen weißen Sandstränden braucht der Besucher keine Angst vor hohen Bettenburgen haben, denn auf Bali darf kein Hotel höher sein, als eine Kokospalme wachsen kann. Die Resorts sind meist parkähnlich angelegt und bieten dem Urlauber sämtlichen Komfort. In den Ferienorten erwartet den Reisenden zudem eine große Auswahl an atmosphärischen Lokalen der internationalen Küche, reichhaltige Einkaufs-, Freizeit- und Sportmöglichkeiten sowie ein ausgeprägtes Nachtleben.

Einen Eindruck, warum Bali ein faszinierendes Reiseziel ist, vermittelt eine spannende Reportage mit vielen Tipps und Informationen von „ARD Reisen und Sarazar“:

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