Tourismus im Ruhrgebiet 2025 mit guter Bilanz

Der Tourismus im Ruhrgebiet behauptet sich auch 2025 als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region: Im vergangenen Jahr kamen rund 4,65 Millionen Gäste ins Ruhrgebiet. Besonders viele von ihnen blieben zum „Ruhrlaub“: Die Beherbergungsbetriebe im Ruhrgebiet verzeichneten insgesamt 9,1 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einer Zunahme von fast 0,3 Prozent für das Jahr 2025 im Vergleich zu 2024, als das Ruhrgebiet erstmals die 9-Millionen-Marke bei den Übernachtungen knackte. Das teilt die regionale Tourismusorganisation Ruhr Tourismus GmbH heute mit.

Auch international bleibt das Interesse hoch: Rund 904.000 ausländische Gäste sorgten für fast 1,7 Millionen Übernachtungen – insgesamt zwar weniger als 2024, als die Fußball-Europameisterschaft besonders viele Gäste aus dem Ausland angezogen hatte. Doch insgesamt verstetigt sich der Trend, dass das Ruhrgebiet über die nationalen Grenzen hinaus an Profil gewinnt – auch nach den Sondereffekten des Vorjahres.

Ruhrgebiet behauptet sich als Städtereiseziel
„Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Zwar kommt der überwiegende Teil der Gäste für ein Event ins Ruhrgebiet, nämlich 44 Prozent, doch das Ruhrgebiet behauptet sich zunehmend als eigenständiges Reiseziel. Der Anteil der Gäste, die für einen Städtetrip in die Region kommen, hat sich seit 2019 verdoppelt, von rund 12 auf knapp über 24 Prozent“, sagt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH.

Bezogen auf den Einzelmonat ist die Zahl der Gästeankünfte im Dezember 2025 mit rund 368.200 um fast 4,4 % höher ausgefallen als im Dezember 2024. Damals wurden rund 352.800 Ankünfte verzeichnet. Gleichzeitig stieg die Gesamtzahl der Übernachtungen auf 688.700 (Dezember 2024: rd. 660.000). Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %. Die Zahl der Ankünfte von Gästen aus dem Ausland lag mit fast 94.000 um 3,8 % höher als im Vorjahresmonat (damals: rd. 90.100). Die Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen lag mit 162.300 Übernachtungen ebenfalls höher als im Dezember 2024 (Plus 6,3 %, damals: rund 153.000).

„Mit Ausnahme der Sommermonate Juni und Juli, wo die Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Sondereffekte der Groß-Events am stärksten waren, zeigen die übrigen Monate eine stabile bis positive Entwicklung mit teils deutlichen Zuwächsen, was auf eine nachhaltig starke Nachfrage hinweist. Insbesondere der Dezember mit seinen Weihnachtsmärkten verzeichnete eine besonders hohe Nachfrage und sorgte für überdurchschnittliche Übernachtungszahlen. Der Tourismus im Ruhrgebiet trägt damit wesentlich zur Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Städte im Revier bei, so Biermann weiter.

Tourismus schafft Erlebnisse mit Mehrwert!
Mit Projekten wie der Street Art Route Ruhrgebiet und den Urban.Trails eröffnet die Region neue Perspektiven auf Stadt, Kultur und Kreativität. „Diese Angebote fördern ein authentisches Reviererlebnis und zeigen, wie Tourismus das urbane Leben bereichert. Gäste und Einheimische entdecken gleichermaßen Industriekultur, neue Freizeitformen und Kreativquartiere. Diese touristischen Impulse stärken die Identität der Region.“ So entwickelt sich der Tourismus im Ruhrgebiet zunehmend zum „Gestaltungstreiber“ einer lebenswerten, zukunftsfähigen Metropole.

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