Unter dem Titel „Mythos Burg – 800 Jahre Leuchtenburg“ können sich Besucher und Besucherinnen auf eine ungewöhnliche Erkundungsreise zwischen Mystik, Magie und dicken Mauern begeben und mehr über die spannende Geschichte und die unterschiedlichsten Nutzungen der Leuchtenburg im thüringischen Seitenroda erfahren. Ungewöhnlich ist dabei die Ausstellungsgestaltung: Wer sich auf den verschlungenen Weg durch die sieben Ausstellungsbereiche macht, muss zuerst mutig durch ein überdimensional großes Drachenmaul treten. Denn in der historischen Kernburg liegt ein riesiger Drache, der die Geschichte der Leuchtenburg „verschluckt hat“. Dem Mythos der Burg, der Entstehungsgeschichte und der Burglegenden begegnet der Gast im Maul des Ungetüms. In den Ausstellungsbereichen erfahren die Besucher mehr über die unterschiedlichen Nutzungsarten der Burg in den letzten Jahrhunderten, ob es auf der Leuchtenburg Schlachten oder Belagerungen gab und wie ritterlich und mystisch die Burg war. Mitmachen, entdecken und staunen heißt es für kleine und große Gäste in allen Bereichen. Neu ist, dass die Ausstellung erstmalig komplett dreisprachig angelegt wurde. Neben deutschen und englischen Erläuterungen ist sie vollständig mit chinesischen Texten erklärt. Die Dauerausstellung ist Teil des 10.000 qm großen Burgensembles und ist zu den regulären Burgöffnungszeiten zu besichtigen.
Thüringer Wald setzt auf barrierefreie Angebote
Der Thüringer Wald engagiert sich verstärkt für das Projekt „Reisen für alle“. Dahinter steht die bundesweit gültige Kennzeichnung für Barrierefreiheit im Tourismus, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) initiiert wurde. Die zertifizierten Angebote reichen von der Anreise über Übernachtungs- und Gastronomiebetriebe bis hin zu Kultureinrichtungen, Ausflügen, Naturerlebnissen und Gästeführungen.


