Von der Macht der Worte – Sonderausstellung auf der Wartburg

Lutherstube auf der Wartburg
Lutherstube auf der Wartburg. Hier arbeitete Martin Luther an der Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche. Bild: © Andreas Weise Bildeigner/TTG
Martin Luther begann zum Jahreswechsel 1521/22 auf der Wartburg ein Vorhaben, mit dem er Weltgeschichte schreiben sollte: die Übertragung des Neuen Testaments ins Deutsche in nur elf Wochen. Dass Luther mit diesem Werk nicht nur einen theologischen, sondern auch einen sprachgeschichtlichen Meilenstein setzte, gehört längst zum kulturellen Gedächtnis. Ausgehend von der weltweit berühmten Lutherstube als authentischem Ort des Geschehens würdigt die Ausstellung Martin Luthers geniale Übersetzungsleistung und zieht zugleich Parallelen zu unserer heutigen Zeit. Was sagt uns Luthers Übersetzung heute noch, und wie ist sie mit der Welt des 21. Jahrhunderts verknüpft? Wie hat sich Sprache im Lauf der Zeit verändert? Welche Macht haben Worte in Vergangenheit und Gegenwart? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die neue Sonderausstellung „Luther übersetzt. Von der Macht der Worte“ vom 4. Mai bis 6. November 2022 auf der Wartburg. Zu sehen sind neben hochkarätigen Objekten aus der Sammlung der Wartburg auch exzellente Leihgaben aus renommierten deutschen und europäischen Museen und Archiven, darunter Handschriften, seltene Bibelausgaben, aber auch vielerlei Bild- und Tondokumente zur Genese der Bibelübersetzungen bis heute. Im zweiten Teil der Ausstellung können die Gäste in einer „Übersetzerwerkstatt“ selbst aktiv werden und die Macht der Worte ergründen.
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