Bis zum 14. Januar 2022 können Besucher der polnischen Hauptstadt Warszawa eine besondere Kunstausstellung erleben. Die „Van Gogh Multisensory Exhibition“ entstand als Antwort auf die Museumsschließungen infolge der Covid-Pandemie. Sie war bereits in verschiedenen Metropolen weltweit zu sehen und gastiert nun in der Warschauer EXPO XXI. Nach dem Prinzip „Ein Kunstwerk ist mehr als sein Original“ hebt digitale Technik die Werke Vincent van Goghs auf eine neue Ebene. Eine Fläche von gut 2.000 Quadratmetern ermöglicht Corona-sichere Abstände. Gäste wandeln inmitten großformatiger Leinwände und können so mit Abstand in die Gemälde eintauchen, die dank digitaler Technik auf den Leinwänden, an Säulen und auf dem Fußboden lebendig werden. So fallen Sterne aus der „Sternennacht“ sanft zu Boden, die Raben aus dem „Weizenfeld mit Raben“ heben zum Flug ab. Gezeigt werden zudem Auszüge aus Vincents Briefen an seinen Bruder Theo. Die Ausstellung ist mit passender Musik unterlegt. Geöffnet ist sie täglich von 10 bis 20 Uhr.
Mandelblüte als europäisches Bindeglied in Tejeda
Das Bergdorf Tejeda auf Gran Canaria empfing kürzlich im Rahmen des jährlichen Mandelblütenfestes Delegationen aus Alleins (Frankreich) und Castro Marim (Portugal), die die Möglichkeit nutzten, gemeinsame Strategien für nachhaltigen Tourismus, Kulturerhalt und lokale Wirtschaft zu erkunden.