Schwebende Kunst in polnischen Seebädern

In den polnischen Seebädern Mielno (Großmöllen), Dziwnów (Dievenow), Ustka (Stolpmünde) und Sopot (Zoppot) erwarten Besucher seit Kurzem überraschende Kunstwerke. Die „Vierlinge des Flößers“ von Jerzy Kędziora sind filigrane Metallskulpturen, die in überraschender Leichtigkeit auf einem Drahtseil zu schweben scheinen.

Die vier Kunstwerke sind von der gleichnamigen Sage inspiriert und entstanden bereits im Rahmen des Festjahres der Weichsel 2017. Aktuell sollen sie an ihren neuen Standorten die Hoffnung symbolisieren, dass durch den Krieg in der Ukraine in alle Welt verstreuten Familien bald wieder in der Heimat vereint sind. So wurde jede Skulptur um ein Element in den Farben der ukrainischen Flagge ergänzt.

Die Sage erzählt von den Söhnen eines Weichselflößers, die durch einen Sturm auf der Ostsee als Schiffbrüchige in verschiedene europäische Häfen kamen. Wegen ihrer unvergleichlichen Akrobatikkünste erlangten sie schnell Ruhm, sehnten sich aber immer nach der Heimat und schickten über Spiegelscherben Lichtsignale in der Hoffnung, eines Tages wiedervereint zu sein

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