Der botanische Garten auf den Brissago-Inseln im Lago Maggiore, im Jahre 1885 von der Baronin Antoinette St. Leger gegründet, ist schweizweit einzigartig und für Naturliebhaber ein lohnendes Ausflugsziel. Mit mehr als 2’000 subtropischen Pflanzenarten begibt man sich dort auf eine Weltreise auf kleinstem Raum: Azaleen, Rhododendren, Kamelien, aber auch japanische Bananen und Bambusse entführen in den Fernen Osten, Gazanien und Löwenschwanz nach Afrika, Magnolien, Agaven und Yuccapflanzen nach Amerika. Eukalyptus und Akazien nach Australien und Neuseeland, und schliesslich die kahle Zypresse mit ihren seltsamen Wurzeln im Wasser in die Vereinigten Staaten. In Zusammenarbeit mit Unitas (Verband für Blinde und Sehbehinderte der Italienischen Schweiz) hat der Kanton Tessin nun Führungen speziell für Blinde und Sehbehinderte entwickelt, mit dem Ziel ihnen die Schönheit der Brissago-Inseln auf besondere Weise näher zu bringen. Neben der Information zu den Besonderheiten des botanischen Gartens lässt der Guide die Gäste den Garten mit allen Sinnen erleben. So spielen Düfte und Aromen eine Rolle, aber auch das Ertasten von Formen bin zur Umarmung von Bäumen, um deren Grösse zu spüren. Interessenten können sich an isoledibrissago@ti.ch wenden, um diese Führung zu buchen. Das neue Angebot ist Teil der Aktivitäten zur nachhaltigen Entwicklung des Kantons für eine stärkere Einbindung von Menschen mit Einschränkungen.
Vom See in die Berge – neue Gravel-Routen rund um Lugano
Die neuen Gravel-Routen rund um Lugano im Schweizer Kanton Tessin führen vom See in wenigen Kilometern hinauf in sanfte Hügellandschaften, durch stille Täler und unberührte Natur. Die Routen lassen sich je nach Kondition und Erfahrung individuell anpassen – zu einigen Startpunkten pendeln öffentliche Verkehrsmittel.


