„FraAlliance“ – Joint Venture zwischen Fraport und Lufthansa

FraAlliance Joint Venture
Die Geschäftsleitung des neuen Joint Venture "FraAlliance" bekleiden Dirk Schusdziara (Fraport, im Bild links) und Jörg Harnisch (Lufthansa, rechts). Bild: © LH

Der Flughafenbetreiber Fraport und Lufthansa haben mit dem Unternehmen „FraAlliance“ ein neues Joint Venture gegründet, an dem Fraport und Lufthansa zu jeweils 50% beteiligt sind. Beide Konzerne wollen im Hinblick auf den Flughafen Frankfurt mit der „FraAlliance“ bei strategischen Themen und in operativen Bereichen künftig noch intensiver zusammenarbeiten. Insbesondere wollen sie ihre langjährige Zusammenarbeit hinsichtlich der Verbesserung der Serviceleistungen im Terminal 1 am Flughafen Frankfurt weiterentwickeln. Ziel ist die Steigerung der Produkt- und Servicequalität am Flughafen Frankfurt.

Im Rahmen des Joint Ventures sollen Geschäftsbetrieb und Geschäftsentwicklung, Kundenerlebnis, Infrastruktur, Intermodalität und Nachhaltigkeit inhaltlich weiterentwickelt werden. Verbesserungen sollen durch die Analyse und Optimierung von Prozessen im Terminalbetrieb erreicht werden sowie durch eine gemeinsame, kundenfokussierte Produktentwicklung. So sollen die Abläufe und Produktangebote für Fluggäste entlang der gesamten Reisekette weiter verbessert und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gestärkt werden.

Ein erstes Ergebnis der vertieften Zusammenarbeit ist eine in Echtzeit verfügbare Information über die aktuellen Wartezeiten an den Luftsicherheitskontrollen in der Lufthansa App. Zukünftig können Lufthansa Gäste somit die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen in Frankfurt in der App sehen und in ihrer Zeit- und Reiseplanung berücksichtigen. In einem weiteren Projekt wurden Passagierströme genau analysiert und optimiert. Dadurch wird künftig für etwa eine Million Fluggäste pro Jahr die Umsteigezeit signifikant reduziert, weil unnötige, doppelte Sicherheitskontrollen entfallen.

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