FTI will Fokus auf Nachhaltigkeit legen

Grün ist das neue Orange: Die FTI GROUP verleiht dem Thema Nachhaltigkeit ab sofort neuen Stellenwert und übernimmt weltweit deutlich mehr Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Im Zentrum der zukünftigen, strategischen Ausrichtung stehen vor allem Maßnahmen zum Klimaschutz, zu nachhaltigem Reisen, zum Schutz von Ressourcen und Biodiversität sowie der sozialen Verantwortung. „Mit unserer neuen Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen wir den Green Deal der Europäischen Union und die 17 von den Vereinten Nationen festgelegten Sustainable Development Goals tatkräftig. Wir werden sie in unserem gesamten Handeln reflektieren“, erklärt FTI Group CEO Ralph Schiller.

Parallel zu einer Situations- und Wesentlichkeitsanalyse wird die Gruppe zu Beginn insbesondere am Hauptstandort München und in den FTI-eigenen Hotels aktiv. So werden auf ein optimiertes Energiemanagement, Smart Mobility, den Ausbau von Digitalität und ein verbessertes Entsorgungsmanagement Schwerpunkte gelegt. Gleichzeitig wird die Gruppe auch nachhaltige Reise- und Ausflugsangebote breiter forcieren. Dafür überarbeitet das Unternehmen Programme und Prozesse im Produktmanagement sowie im Ausflugsportfolio der Incoming Agentur Meeting Point International, die mit ihren Niederlassungen in rund 20 Urlaubsländern vertreten ist. Kunden sollen im zweiten Schritt auf diese nachhaltigeren Angebote stärker aufmerksam gemacht und zudem umfassend auf Möglichkeiten zur CO2-Kompensation hingewiesen werden.

Ralph Schiller FTI Group Nachhaltigkeit
Ralph Schiller will die FTI Group nachhaltiger ausrichten. Bild: © FTI

„Wir werden auf allen Ebenen unsere Kräfte mobilisieren, um entscheidende Beiträge für eine bessere Umwelt zu leisten. Darüber hinaus ist uns aber auch die soziale Komponente ein wichtiges Anliegen. Tourismus steht letztlich auch immer für kulturellen Austausch und Völkerverständigung. Deshalb werden wir diverse Förder- und Schutzprogramme anstoßen – hierzulande wie auch in unseren Destinationen“, führt Schiller fort. „Natürlich waren wir auch schon früher im Nachhaltigkeitsbereich aktiv und bauen auf den

bisherigen Bemühungen auf. Nun werden wir hier aber auf deutlich breiterer Ebene agieren und leiten einen spürbaren Sustainability-Wandel für unseren gesamten Konzern ein, der auch für unsere Kunden klar wahrnehmbar sein wird“, so der Geschäftsführer weiter. Details zur Strategie und einzelnen Maßnahmen wird die Gruppe in den kommenden Wochen und Monaten vorstellen. Wichtig ist Schiller dabei zu betonen: „Wir werden auch mit unabhängigen und renommierten Institutionen und Zertifizierern zusammenarbeiten, um unser Commitment mit der gebotenen Seriosität und Transparenz zu untermauern.“

Hohe Expertise für die FTI GROUP: Caroline Steimle als neue Head of Corporate Social Responsibilty

Um die Nachhaltigkeitsstrategie und -initiativen bestmöglich zu implementieren und die Agenda auch zukünftig weiterzuentwickeln holt sich FTI eine erfahrene Spezialistin mit an Bord. Caroline Steimle wird zum 1. Juli 2022 nach München wechseln und die Planungen in puncto Nachhaltigkeit für die Veranstaltergruppe vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, Caroline Steimle für uns gewonnen zu haben“, so Ralph Schiller. „Mit ihrer Kompetenz, ihrem passionierten Einsatz und ihrem großen Erfahrungsschatz aus Nachhaltigkeit und Touristik werden wir zahlreiche, wichtige Projekte umsetzen können.“

Caroline Steimle FTI Head of Corporate Social Responsibility
Caroline Steimle soll als Head of Corporate Social Responsibility die FTI-Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen. Bild: © FTI

Die CSR-Managerin Steimle war vor ihrem Wechsel zur FTI GROUP über drei Jahre beim Deutschen Komitee für UNICEF e.V. tätig und zeichnete unter anderem in leitender Position für die strategische Weiterentwicklung UNICEFs im Bereich Unternehmens-partnerschaften und für den Aufbau UNICEFs als Nothilfeorganisation bei Unternehmen in Deutschland verantwortlich. Zuvor war sie über ein Jahr Co.-Geschäftsführerin der branchenweit bekannten Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. und gestaltete unter anderem touristische Projekte im Bereich

Sustainable Food, Bildung, Menschenrechte und Nachhaltige Reiseprodukte operativ mit. Darüber hinaus blickt die ausgebildete Hotelfachfrau und diplomierte Betriebswirtin auf rund eine Dekade bei Thomas Cook zurück, wo sie sich zuletzt im Produktmanagement einbrachte und unterschiedlichste Erfahrungen bei einem Großveranstalter sammeln konnte. „Ich bin sehr gespannt auf die neuen Aufgaben bei FTI, die ich mit großer Überzeugung und Leidenschaft angehe“, sagt die zukünftige Head of CSR bei FTI. „Die Chance, eine derartig große Unternehmensgruppe beim zielgerichteten Wandel hin zu mehr und strategischer Nachhaltigkeit zu begleiten, ist eine spannende, facettenreiche Herausforderung, der ich mich gerne stelle.“

Die FTI GROUP hatte in der Vergangenheit bereits verschiedene Initiativen zur Nachhaltigkeit verfolgt. So bezog die Gruppe beispielsweise an ihrem Hauptstandort in München 2010 ein Green Building; seinerzeit das erste Bürogebäude in der bayerischen Metropole mit der „Gold“-Auszeichnung nach LEED (Leadership in Energy & Environmental Design). Seit 2017 leistet die FTI-Zentrale mit einer Bienenpatenschaft für über 100.000 Bienen auf einer Dachterrasse ihres Gebäudes zudem einen Beitrag zu biologischer Vielfalt in der Stadt. Durch die Einführung des eMag als Ersatz für klassische, gedruckte Saison- und Jahreskataloge spart die Veranstaltergruppe des Weiteren immense Papierressourcen und durch den Katalogdruck bzw. die Katalogauslieferung verursachtes CO2 ein. FTI ist bis dato der einzige Großveranstalter, der die Umstellung zu einer digitalen Inspirationsplattform realisiert hat. Darüber hinaus ist die FTI GROUP Mitglied bei der Brancheninitiative Futouris e.V. und fördert Projekte wie „Zero Food Waste“ oder den Green Travel Index für mehr Sichtbarkeit nachhaltiger Hotelangebote. Im sozialen Bereich engagieren sich die einzelnen Unternehmen sowie die Mitarbeiter der Gruppe regelmäßig bei lokalen Projekten zum guten Zweck und unterstützen überregionale Initiativen wie etwa FLY & HELP.

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