Paleochora mittelalterliche Siedlung auf Aegina
Die Überreste der mittelalterliche Siedlung Paleochora auf einem Hügel in der Inselmitte von Aegina. Bild: Paweł 'pbm' Szubert (talk) (CC-BY-SA-3.0)

Paleochora auf Aegina

Die mittelalterliche Siedlung Paleochora (Paliachora) liegt auf einem Hügel im Inselinneren von Aegina, umgeben von kargen Felsen, Olivenbäumen und weiten Ausblicken über die Landschaft. Oft wird Paleochora als „Mystras der Ägäis“ bezeichnet – ein Hinweis auf die Vielzahl an Kirchen und die besondere Atmosphäre, die an eine längst vergangene Epoche erinnert.

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Die Geschichte Paleochoras reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Damals suchten die Bewohner der Insel Schutz vor Piratenangriffen und verlegten ihre Siedlungen ins Landesinnere, weit weg von der Küste. Auf dem Hügel entstanden rund 350 Häuser und über 30 Kirchen, die sich eng an die Hänge schmiegten. Heute sind viele dieser Gebäude nur noch als Ruinen erhalten, doch gerade diese Mischung aus Verfall und Geschichte macht den Reiz des Ortes aus. Die Kirchen – einige mit gut erhaltenen Fresken – erzählen von einer Zeit, in der Paleochora das religiöse Zentrum der Insel war.

Ein Rundgang durch Paleochora ist wie eine kleine Zeitreise. Schmale Pfade führen zwischen Felsen und überwucherten Mauern hindurch, immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die umliegenden Hügel und das Meer in der Ferne. Die Stille des Ortes ist beeindruckend: Nur der Wind und das Zirpen der Zikaden begleiten Besucher auf ihrem Weg. Besonders sehenswert sind die Kirchen Agios Georgios, Panagia Foritissa und Agios Dionysios, deren Fresken und Architektur einen Einblick in die byzantinische Kunst geben.

Paleochora eignet sich hervorragend für Wanderer und kulturinteressierte Urlauber. Die Wege sind gut begehbar, aber teilweise steil, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Der Besuch lässt sich ideal mit einem Abstecher zum nahegelegenen Kloster Agios Nektarios verbinden, das nur wenige Minuten entfernt liegt.

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