Die sogenannte Festungsfront Oder-Warthe-Bogen erhält ein neues Museum. Die Eröffnung ist für Ende des Jahres vorgesehen. Teile sollen aber bereits im Sommer für den Publikumsverkehr freigegeben werden. Das Projekt besteht aus zwei Elementen, dem Museumspavillon in Form eines Bunkers sowie einer Schmalspurbahn, die durch die unterirdischen Festungssysteme führen wird. Realisiert wird es in grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit dem Museum der Gedenkstätte Seelower Höhen. Ein Teil der Ausstellung wird den Fledermäusen gewidmet sein, die in den über 30 km langen Gängen und Bunkern leben.
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Die neue Aussichtsplattform an der Wolfsschanze ermöglicht es Besuchern erstmals, das Innere von Hitlers Bunker zu sehen. Der wurde wie die gesamte Anlage im Januar 1945 von der Wehrmacht gesprengt, um sie nicht in die Hände der vorrückenden Roten Armee gelangen zu lassen.
Solina-Gondel in den Vorkarparten verzeichnet zwei Millionen Nutzer
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Während in Teilen Ostdeutschlands noch Hochwasseralarm herrscht, hat sich die Situation in Polen bereits deutlich entspannt. Dort fürchtet die Tourismusbranche aber hohe Folgeschäden, weil Gäste ausbleiben.


