Korean Air hat die Buckingham Palace Declaration unterzeichnet und ist damit die erste koreanische Fluggesellschaft, die sich dieser globalen Initiative zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren im Transportsektor anschließt.
Die im März 2016 ins Leben gerufene Buckingham Palace Declaration ist ein internationales Abkommen, das darauf abzielt, den Missbrauch globaler Transportnetzwerke durch Wildtierhändler zu verhindern. Sie enthält elf Verpflichtungen, darunter den Austausch von Informationen über den illegalen Handel mit Wildtieren, die Meldung verdächtiger Aktivitäten an die zuständigen Behörden und die Verweigerung des Transports von Fracht, bei der der Verdacht besteht, dass sie illegal gehandelte Wildtiere oder Wildtierprodukte enthält.
Als Unterzeichner wird Korean Air an der United for Wildlife Transport Taskforce teilnehmen, einer von der britischen Royal Foundation geleiteten Initiative, und die Verpflichtungen der Erklärung umsetzen. Die Fluggesellschaft plant, ihre Sicherheitsverfahren zu verstärken, spezielle Schulungen für Mitarbeiter anzubieten und den Transport von Wildtieren und Wildtierprodukten zu verweigern, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit illegalem Handel in Verbindung stehen.
Die Initiative knüpft an die laufenden Bemühungen von Korean Air zum Schutz von Wildtieren an. Im Januar stellte die Fluggesellschaft kostenlosen Transport für die Rückführung geretteter Juwelengeckos bereit, einer seltenen, in Neuseeland heimischen Art. In enger Zusammenarbeit mit dem neuseeländischen Department of Conservation und anderen Behörden in Korea und Neuseeland transportierte Korean Air die überlebenden Geckos sicher zurück in ihr Herkunftsland.
