Büsum Perlebucht Blick auf das Watt
Traumhafter Blick in den Sonennuntergang von der Büsumer Perlebucht auf das Watt. Bild: (c) Oliver Franke

Lieblingsorte an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste

Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte…
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Föhr: Das Sörenswai-Vorland

Das nordwestlichste Ende von Föhr hütet ein Geheimnis: das Sörenswai-Vorland. Hierhin gelangt man am besten mit dem Fahrrad oder bei einem ausgedehnten Spaziergang zu Fuß, zum Beispiel von Dunsum oder Oldsum aus. Hier gibt es keine Busanbindung, keinen Strandkorbverleih, keine Infrastruktur, abgesehen von der Deichstraße. Hier versteckt sich eine (für Föhr) einzigartige Kombination aus Deich und Strand. Der Blick schweift weit aufs Watt, wo bei Ebbe tausende Vögel Nahrung suchen und Kraft tanken, und auf den Deich, auf dem die Schafe grasen. Bis nach Sylt kann man sehen. Eigentlich ist hier nie viel los. Ruhe, Weitblick, Vogelgeschnatter und das leise Rauschen des Wassers, wo es auf Land trifft. Am Strand, die Füße in den Sand gesteckt, scheint die Zivilisation weit weg – die Abgeschiedenheit lädt zum Träumen und Verweilen ein. Und wenn dann doch der kleine Hunger kommt, locken die saftigen Kuchen und der duftende Kaffee im Café „Im Apfelgarten“ oder bei Stellys Hüüs in Oldsum. Auf dem Weg dorthin ist zum Glück genügend Zeit, die Eindrücke vom Sörenswai-Vorland gut abzuspeichern – zum Weiterträumen zuhause.
Sörenwaii Vorland Föhr - Deich und Strand
Das Sörenwaii Vorland auf Föhr ist eine besondere Kombination aus Deich und Strand. Bild: (c) Föhr Tourismus/Levke Soenksen

Husum/Schobüll – hier genießt man die Weite der Nordsee

Schobüll, der nördliche Stadtteil Husums, ist der einzige Festlands-Ort an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins, an dem kein Deich den Blick auf die Nordsee und das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer „versperrt“. In Schobüll grenzt die Geest direkt ans Meer, so dass ein Deich zum Küstenschutz nicht notwendig ist. Über zwei Seebrücken führt der Weg in die Nordsee – zum Baden oder zum Wattwandern, je nachdem, ob gerade Hoch- oder Niedrigwasser ist. Im Sommer mischt sich die frische Meeresbrise mit dem Geruch wilder Kräuter, die in den Salzwiesen wachsen, während man im Herbst warm eingepackt die Kräfte der Natur zu spüren bekommt. Das ganze Jahr über gehen Fahrradfahrer und Spaziergänger an der Wasserkante auf Entdeckungstour und genießen den Ausblick.
Steg ins Wattenmeer in Husum Schobüll
Im Husumer Ortsteil Schobüll versperrt kein Deich den Blick auf das Wattenmeer. An der Festlandsküte vonSchleswig-Holstein ist das eine absolute Besonderheit. Bild: (c) www.husum-tourismus.de

Dagebüll/Nordfriesland – der Dagebüller Deich

Der Deich in Dagebüll war schon immer ein wahrer Sehnsuchtsplatz an der Nordsee.
Für Einheimische genauso wie für Urlauber. Mit dem Blick über das Meer bis nach Föhr und zu den Halligen Oland und Langeneß ist der Ort einfach ideal, um zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Im Frühling und Sommer kann man wunderbar auf einer Decke im Gras ein Buch lesen, einen Kaffee trinken und aufs Wasser schauen. Bei Hochwasser hüpft man schnell ins Wasser und bei Ebbe geht’s durchs Watt. Im Herbst und Winter lässt man sich dick eingepackt vom Wind durchpusten und schaut den Fähren hinterher, die auf die Inseln fahren. Sehr attraktiv ist Dagebüll auch durch die Fertigstellung des neuen Klimadeichs geworden. Durch die Badebuden, die vom Frühjahr bis Herbst dort stehen und von denen ein paar nun auch für die tageweise Vermietung zur Verfügung stehen, hat der Ort seinen alten Charme beibehalten. Wo gibt es das sonst?

Sonnenuntergang an der Küste von Dagebüll
Die Sonnenuntergänge an der Küste von Dagebüll sind ebenso schön wie vor der vorgelagerten Insel Sylt. Bild: (c) Nordfriesland Tourismus GmbH/RockOn-Photography

St. Peter-Ording - Nordsee-Urlaub in seiner schönsten Form

Für sommerliches Strandvergnügen ebenso wie ganzjährig für ausgedehnte Spaziergänge auf der Sandbank. Für beste Bedingungen im Trend- und Wassersport ebenso wie für alles, was im Urlaub Erholung und Regeneration ermöglicht.

Zwölf Kilometer lang und bis zu zwei Kilometer breit ist der Strand mit den markanten Pfahlbauten, den Wahrzeichen des Nordseeheil- und Schwefelbads St. Peter-Ording. Als zentraler Anziehungs-punkt des Ortes liegt er zwischen der mal rauen, mal sanften Nordsee mit ihrem Watt und Dünen bzw. Salzwiesen. Fünf Badestellen laden hier zu ausgelassenen Strandtagen ein, zudem reicht der Platz für ein Surfer- und Kiter-Areal, Strandsegelgebiete sowie ein Eventgelände für sportliche Großveranstaltungen. Der Strand von St. Peter-Ording ist für viele ein Sehnsuchtsplatz an der Nordseeküste geworden.

Der lange Sandstrand lässt einen schnell zur Ruhe kommen. Mit den Füßen im Sand und dem Geschmack von Salz auf den Lippen, lauscht man dem gleichmäßigen Rauschen der Wellen. Ungestört wandert der Blick über die glitzernde Nordsee bis zum Horizont und schafft ein Gefühl von grenzenloser Freiheit. Die Sorgen von gestern scheinen von der leichten Brise wie weggeweht und eine herrliche Leichtigkeit stellt sich ein. Von jetzt auf gleich entspannt sich der Körper und der Kopf schaltet sich in den Urlaubsmodus.

Ob man am Flutsaum entlang spaziert, in den Nordseewellen schwimmt oder einfach nur am Strand sitzt, ist unerheblich. Wichtig ist nur: Kopf aus, Meer an!

Als Nordseeheil- und Schwefelbad ist St. Peter-Ording auch ein beliebtes Ziel für Gesundheitsurlauber und Kurgäste. Neben seinem gesundheitsfördernden, maritimen Klima verfügt der Ort über die DÜNENTHERME mit Gesundheits- und Wellness-Zentrum, Saunalandschaft sowie Freizeit- und Erlebnisbad.

Büsum - Hafenflair, Weitblick und Nordseehimmel soweit das Auge reicht

Sehnsüchtig in Urlaubskatalogen blättern, Reisesendungen anschauen, in Erinnerungen beim Fotos betrachten schwelgen – sehnsüchtig warten wir in Zeiten der Corona-Pandemie auf das Signal, endlich wieder reisen zu dürfen.

Sehnsuchtsplätze – Orte zum Innehalten, Seele baumeln lassen, Muße finden und mal wieder richtig durchzuatmen. Einer dieser Plätze, nachdem sich jeder, der schon einmal hier gewesen ist, sehnt und der süchtig nach Wiedersehen macht, ist der Büsumer Deich am Weltnaturerbe Wattenmeer.

Büsum Blick auf die Nordsee
Bei Flut reicht das auflaufende Nordseewasser direkt an die Promenade von Büsum. Bild: (c) Oliver Franke

Im Winter ruhig, beschaulich und still, im Sommer mit Strandkörben, Strandleben und Kinderlachen belebt – der Büsumer Deich am UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer bietet Sehnsuchtsplätze unter dem weiten Nordseehimmel je nach Gusto.

Der am Hafen gelegene idyllische Fischerort Büsum wird unter anderem wegen seiner schmackhaften frischen Fischspezialitäten auch gerne als Tagesausflugsziel besucht. Bummeln in der Fußgängerzone, kulinarisch verwöhnen lassen oder spazieren gehen und Schiffe gucken am Hafen locken rund ums Jahr Besucher ins Nordsee-Heilbad. Hier hört man das Wasser glucksen und die Rufe der Möwen. Sieht die Plakate der Ausflugsreederei und welches Fernweh packt einen, wenn man diesen Schiffen hinterherschaut, die zu den Seehunden und raus bis nach Helgoland fahren! Sehnsucht nach Meer, Weite und … Büsum!

Winterpanorama am Deich in Büsum
Winterpanorama am Deich in Büsum - die Strände sind in dieser Zeit fast menschenleer. Bild: (c) TMS Büsum

Friedrichskoog

Der kleine Ort Friedrichskoog an der Nordsee ist zwar nicht sonderlich groß, hat aber trotzdem so einiges für Ruhesuchende und Naturliebhaber zu bieten. Ein Ort, den in Friedrichskoog jeder einmal besucht haben sollte, ist der Trischendamm. Der Damm wurde ursprünglich gebaut, um das Land vor der heranströmenden Strömung zu schützen; doch gleichzeitig bietet der Trischendamm Besuchern die Gelegenheit für einen einzigartigen Spaziergang. Urlauber können auf dem Trischendamm ganz entspannt 2,2 Kilometer ins Wattenmeer hinauslaufen; an Salzwiesen entlang und umgeben von der salzigen Meeresluft läuft man dem Meer entgegen. Am Ende des Trischendamms genießt man den wunderbaren Ausblick auf das Wattenmeer.

Um den Tag an der Nordsee perfekt zu machen, sollte ein Besuch in der Seehundstation nicht fehlen. Die Seehundstation in Friedrichskoog ist die einzige autorisierte Aufnahmestelle für Seehunde und Robben in Schleswig-Holstein. Für alle die diese besonderen Tiere gerne aus der Nähe betrachten möchten und allerhand über die Meeresbewohner lernen wollen, ist die Seehundstation das ideale Ausflugsziel. Hier kann man sich eine Pause vom Alltag gönnen und eine andere Welt kennenlernen.

Der Trischendamm führt auf einer Länge von über 2 Kilometern bei Friedriechskoog in das Wattenmeer hinein. Bild: (c) Tourismus-Service Friedrichskoog

In Dithmarschen – Giselautal, Eider und viel mehr

Das Gieselautal bei Alberdorf

Das Gieselautal in Albersdorf gehört zu den schönsten Bachtälern in Schleswig-Holstein. Die Gieselau ist ein naturnah erhaltener Bach, umgeben von Auenwiesen und Erlenbrüchen und schließt sich direkt an den Steinzeitpark Dithmarschen an. Immer wieder auftretende Hochwasser haben das Wurzelwerk vieler Bäume unterspült und freigelegt, sodass man hier zum Teil bizarre Wurzelformen und Höhlen entdecken kann. Die malerische Schönheit des Bachtals lässt sich auf einem ausgeschilderten Rundweg erkunden. Mit Glück kann man hier Eisvögel, Gebirgsstelzen, Wasseramseln, Schwarz- und Grünspechte sowie Orchideen beobachten. Der Weg führt zu einer historischen Talüberwegung mit Furtsteinen, die die ursprüngliche Grenze zwischen Dithmarschen und Holstein gebildet hat und eine Teilstrecke des bekannten historischen Ochsenweges war. Wer noch mehr über die Steinzeit erfahren möchte, besucht anschließend an die Wanderung den Steinzeitpark.

Gieselautal in Albersdorf
Das Gieselautal in Albersdorf gehört zu den schönsten Bachtälern in Schleswig-Holstein. Bild: (c) Dithmarschen Tourismus eV

Die Flusslandschaft Eider – Sehnsuchtsort für Naturliebhaber

Mit den Eiderfahrten der Bargener Fähre kann die besondere Stimmung auf der Eider in den ganz frühen Morgenstunden im Sommer oder Herbst hautnah erlebt werden: Den Sonnenaufgang vom Wasser aus genießen und beobachten, wie die Natur ganz allmählich erwacht. Im Anschluss gibt es ein kräftiges „Fährfrühstück“. Oder den Tag mit einer stimmungsvollen Abendtour in der Dämmerung mit „Eidergeschichten“ und Schwedenfeuer ausklingen lassen. Romantisch geht es zu auf der Mittsommernachts- und Mondscheintour.

Dithmarschen Lieblingsplatz an der Eider
Einer der Lieblingsplätze in Dithmarschen an der Eider. Bild: (c) Monja Thießen

Der Speicherkoog – ein Natur- und Erholungsraum

Einmal in die Ferne schweifen, sich die leichte Brise um die Nase wehen lassen und einfach mal die Seele baumeln lassen: im Natur- und Erholungsraum Speicherkoog lässt es sich wunderbar entspannen und der Hektik des Alltages entfliehen. Dieser Naturraum liegt offen vor dem Besucher – und will dennoch Stück für Stück entdeckt sein. Mit dem Ohr, das Vogelstimmen wahrnimmt, mit Haut und Haaren, die den Wind spüren und von ihm zerzaust werden. Mit den Augen, die sich an den Wolken erfreuen und mit den Händen, die Strandgut bergen. Mit den Füßen, die im Watt ganz neue sinnliche Eindrücke erfahren. Die Lunge füllt sich mit der frischen Seeluft und die Zungenspitze leckt ein wenig Salzgeschmack von den Lippen. Von der Sonne geküsst zum Abkühlen in die Nordsee oder eine natürliche Schlammpackung bei Ebbe machen den Reiz eines Urlaubs an der Schleswig-Holsteinischen Westküste aus. Und auch Wassersportler finden hier einen Traumplatz: für Windsurfer und SUP-Fahrer bietet das Speicherbecken einen idealen Spot, zumal er gezeitenunabhängig ist und somit fast immer „surfbar“ ist. Kitesurfer erklimmen den Deich und schlagen sich mit ihrem Board direkt in die Nordseewellen. Ganz besonders lebt der Speicherkoog aber von seinen zwei ausgedehnten Naturschutzgebieten, dem „Wöhrdener Loch“ und dem „Kronenloch“. Bis zu 250 Vogelarten beobachten fachkundige Naturliebhaber im Laufe des Jahres. Die große Vielfalt hat ihren Ursprung in der ganz unterschiedlichen Ausrichtung der beiden Flächen. Das Kronenloch ist ein künstliches Salzwasserbiotop. In regelmäßigem Rhythmus wird das Wasser abgelassen und wieder durch frisches Nordseewasser ersetzt. Das Wöhrdener Loch hat sich seit 1978 von einem Watt- über ein Salzwiesenbiotop zu einer offenen Graslandschaft für rastende Zugvögel, Küstenvögel und Bodenbrüter entwickelt. Damit sich keine Büsche und Bäume breitmachen, weiden hier Schafe und Robust-Rinder.

Impressionen von den Lieblingsorten an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste

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