Praia Inhame São Tomé
Postkartenidylle am Praia Inhame auf São Tomé. Bild: Chuck Moravec (CC BY 2.0)

Strände auf São Tomé

Es gibt ihn noch, den alten Traum: Ein sauberer Sandstrand am türkisblauen Meer, an dem im Wind raschelnde Palmen Schatten spenden, auf dem weder Liegestühle noch Sonnenschirme stehen, der noch nie von einem Eisverkäufer betreten wurde und den man mit (fast) niemandem teilen muss.

Vor allem im Norden von São Tomé und auf Príncipe kann man diese raren Paradiese finden – auch wenn sie mitunter nicht ganz einfach zu erreichen sind.

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Strände im Norden von São Tomé

Relativ gut mit dem Taxi oder dem Mietwagen von der Hauptstadt gelangt man zum Schildkrötenstrand Praia Micoló. Wer eine echte Robinsonade erleben will, kann sich von hier aus mit dem Boot auch auf die vorgelagerte Ilhéu das Cabras (Ziegeninsel) übersetzen lassen.

Ein Stück weiter im Westen lockt unweit der fast komplett verfallenen Roça Agostinho Neto die Praia dos Tamarindos, ein etwas 300 Meter langer, weißer Sandstrand mit kristallklarem Wasser. Namensgebend sind die vielen Tamarindenbäume, die neben den Palmen am Strand stehen. Ein Stück Paradies, an dem man fast immer allein ist.

Noch weiter in Richtung Westen gelangt man zu einem weiteren schönen Sandstrand, der Praia Morro Peixe. Sie liegt ganz in der Nähe des gleichnamigen Ortes; daher trifft man hier auch ab und zu ein paar einheimische Fischer und Ausflügler aus dem Dorf. Die Palmen und Bäume direkt am Strand bieten schattige Plätze, das türkisblaue Wasser lädt zum Baden ein.

Strandläufer werden garantiert an der Praia das Conchas (ebenfalls bei Morro Peixe) selig, wo das Meer immer neue Muschelschalen ans Ufer spült.

Die von zahlreichen Affenbrotbäumen gesäumte Lagoa Azul gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Zwar findet man hier keinen Sand-, sondern nur einen Kieselstrand. Dafür ist die „Blaue Lagune“ ein tolles Ziel für Schnorchler, die hier eine steil abfallende, mit Korallen bewachsene Felswand und Abertausende von Fischen erleben können.

Strände an der Ostküste von São Tomé

Beeindruckend ist auch eine Tour entlang der Ostküste im Süden der Hauptstadt, wo man immer wieder versucht ist, die Fahrt für ein Bad im Meer zu unterbrechen.

Südlich von Santana hat die Natur selbst eine Attraktion geschaffen: Am Boca do Inferno
(„Höllenschlund“) wird das Meerwasser durch einen Felskanal gepresst, um an dessen Ende als Fontäne in die Luft zu schießen – vor allem bei stärkerem Seegang wirklich spektakulär! Eine örtliche Legende besagt, dass einst der Baron de Água Izé mit seinem Schimmel durch diesen Kanal in die Hölle ritt und durch einen Ausgang an der anderen Seite in Portugal wieder an die Oberfläche kam.

Boca do Inferno São Tomé
Der natürliche Felskanal Boca do Inferno auf São Tomé. Bild: David Stanley (CC BY 2.0)

Südlich davon reihen sich schöne Strände aneinander – z.B. die Praia das Sete Ondas mit ihren eindrucksvollen Palmen, die Praia Micondó, an der man herrlich schwimmen kann und kurz vor São João dos Angolares die Praia Angobó.

Strände im Süden von São Tomé

Auch ganz im Süden, in der Nähe von Porto Alegre, kommen Strandsammler auf ihre Kosten: An der Praia Jalé vergraben die großen Meeresschildkröten in den Wintermonaten jeden Morgen ihre Eier im Sand. Es gibt die Möglichkeit, hier in einer der kleinen, einfachen Hütten direkt am Strand zu übernachten und sich früh am Morgen von den Wächtern wecken zu lassen, um das außergewöhnliche Schauspiel ganz aus der Nähe zu beobachten. Hier und an der nahen Praia Piscina ist es meist absolut einsam.

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