Isla de Lobos
Hält man sich an der Nordküste Fuerteventuras auf, hat man sie oft direkt im Blick, die „Insel der Robben“, die zu den sechs unbewohnten Inseln der Kanaren gehört. Von Corralejo setzen mehrmals täglich Boote zu dem etwa sechs Quadratmeter großen Eiland über. Da die Unterwasserwelt zwischen Fuerteventura und der Isla de Lobos zu den fischreichsten Gründen der Kanaren zählt, lohnt sich eine Fahrt mit einem Glasbodenschiff, durch das man das Treiben unter Wasser beobachten kann.
Die Insel ist ein wahres Naturparadies und es bietet sich eine Rundwanderung durch die Salzwiesen- und Vulkankegellandschaft an. Dank ihrer Unberührtheit nisten auf der Insel die verschiedensten Vogelarten, unter ihnen auch der seltene Fischadler. Vom Krater des erloschenen Vulkans Montana de Lobos, dem höchsten Punkt der Insel, hat man einen wundervollen Panoramablick, der bis nach Lanzarote reicht. Zum Abschluss der Wanderung empfiehlt sich ein Bad in der kleinen Bucht von Lobos, die unmittelbar der Ablegestelle gelegen ist.
Um dieses einzigartige Naturparadies zu schützen, ist die Anzahl der Besucher auf maximal 400 pro Tag begrenzt, wobei diese sich wiederum auf zwei Zeitfenster mit jeweils 200 Besuchern am Vormittag (10-14 Uhr) und Nachmittag (14-18 Uhr) aufteilen. Ausflüge auf die Isla de Lobos sind daher nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Wer einen Abstecher dorthin plant, findet das kostenfreie Anmeldeformular auf der Webseite https://lobospass.com. Wichtig: die Anmeldung muss 5 Tage vor dem geplanten Besuch erfolgen. Es versteht sich fast von selbst, dass die Isla de Lobos „autofrei“ ist.
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