Einer der größten und wohl auch bekanntesten Ferienorte an der Costa del Sol ist Torremolinos. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort an der andalusischen Mittelmeerküste, der vom Tourismus stärker geprägt wurde als Torremolinos.
Früher ein kleines Fischerdorf begann die Entwicklung zum erfolgreichen Strandad in den 50er Jahren. Zunächst wirklich nur schönes Strandbad entwickelte Torremolinos sich später zum Inbegriff der Sünden des Massentourismus. Ohne Rücksicht auf Verluste wurde ein Hotelbetonklotz neben den anderen gestellt, um möglichst vielen Urlaubern den Traum vom „unverfälschten“ Andalusien zu erfüllen.
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Mehr InformationenLange Zeit galt Torremolinos damals als wirklicher Geheimtipp für die nicht gerade sonnenverwöhnten Nord- und Mitteleuropäer, obwohl es nicht lange dauerte, bis aus dem kleinen andalusischen Fischerdorf eine häßliche und laute Trabantenstadt geworden war, die mit viel zu vielen Feriengästen fertig werden mußte. Nach und nach litt der Ruf Torremolinos aber zusehends, wozu verschmutzte Strände und ein ausuferndes Nachtleben ihr übriges taten.
Vor einigen Jahren legte die Stadtverwaltung ein „Verschönerungsprogramm“ auf, bei dem es vor allem um die Errichtung von neuen Plätzen, ruhigen Grünflächen und eine Strandvergrößerung mit Unmengen an „importiertem“ Sand ging. Die Kur hat dem Ort definitiv gut getan. Zwar findet man hier unverändert kein andalusisches Flair mehr, aber der Ort wirkt auf jeden Fall um ein Vielfaches sauberer und einladender als noch vor einigen Jahren. Auch die Strandqualität ist mittlerweile wieder recht gut, insbesondere am Carihuela Beach.
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