Kaiserradrunde Elmau Kufstein
Die Kaiserradrunde führt über 80 Kilometer rund um das spektakuläre Bergmassiv des Kaisergebirges. Bild: © WOM/Stefan Schopf

Entspanntes Radfahrvergnügen im Kufsteinerland

Entspanntes Bikevergnügen mit attraktiven Zwischenstopps entlang sanfter Flussläufe, vorbei an der historischen Stadt Kufstein mit ihrer imposanten Festung oder doch lieber anspruchsvolle Anstiege, die die Wadeln glühen lassen: Im abwechslungsreichen und vielseitigen Radroutennetz des Kufsteinerlandes findet jeder seine Lieblingstour. Unterwegs verkosten die Radler und E-Biker regionale Schmankerln, erleben Tiroler Kultur und Brauchtum und die herzliche Gastfreundschaft der Region.
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Zwischen dem Naturschutzgebiet Kaisergebirge im Osten und einer reizvollen Seenlandschaft im Westen erstreckt sich das Kufsteinerland als Tor zu den Tiroler Alpen. Rings um die mittelalterliche Festungsstadt Kufstein liegen die 8 malerischen Ortschaften der Region. Eine landschaftlich einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, die auch passionierte Radfahrer zu schätzen wissen, denn sie finden hier ein weitläufig ausgebautes Radroutennetz. Urlauber auf zwei Rädern haben die Qual der Wahl – vom beschaulichen Dahinstrampeln am Flussufer, bis hin zu knackigen Touren ins Gelände ist alles dabei, was das Radlerherz begehrt. Im Folgenden also nur ein kleiner Auszug der „Must Rides“ durchs Radlerparadies Kufsteinerland. 

Entlang des grünen Inns

Wie ein perfekter Radtag im Kufsteinerland aussieht? Zum Beispiel so: Den Wind um die Nase geht es gemütlich am Ufer des Inn entlang. Idyllische Auen und kleine Sandbänke sind wie gemacht für eine wohltuende Rast in der Sonne. Mit 520 Kilometern ist der Innradweg einer der längsten Fernradwege Europas. Vom Ursprung des grünen Gebirgsflusses im Engadin bis nach Passau, wo der Inn in die Donau mündet. Die fünfte Etappe der Radroute führt direkt durch das Kufsteinerland und eignet sich perfekt für Familien und Genussradler. Zu entdecken gibt es für Groß und Klein Vieles entlang der Strecke, allen voran natürlich das mittelalterliche Kufstein mit seiner imposanten Festung am Fuß des beeindruckenden Kaisergebirges. Unweit des Haflingerdorfes Ebbs legt die Innfähre ab, die noch ganz so aussieht wie anno dazumal. Heute setzt der Fährmann von Ebbs aus vor allem Radler hinüber ins bayrische Kiefersfelden. 

Fahrradweg bei Ebbs über den Inn
Fahrradweg bei Ebbs über den Inn. Bild: © TVB Kufsteinerland/Mathaeus

Radeln auf den Spuren von Wolfgang Amadeus

Auf den Spuren des Wunderkindes Wolfgang Amadeus Mozart führt der Mozartradweg über 450 Kilometer von Bayern durch Tirol nach Salzburg und streift dabei auf zwei abwechslungsreichen Etappen das Kufsteinerland. Auf durchwegs asphaltierten Radrouten und verkehrsarmen Nebenstraßen geht es für die Radler mit Blick auf das majestätische Kaisergebirge von Rosenheim ins Genussdorf Niederndorf, dem Ziel der elften Etappe des Mozartradweges. Mit 29 km Distanz und 150 Höhenmetern hat diese Strecke einen leichten Charakter. Erlebnisse wie die Zahnradbahn auf den Wendelstein, der Waldseilgarten und die Sommerrodelbahn in Oberaudorf oder das Waldschwimmbad und die Kapelle Maria Heimsuchung in Niederndorf runden das Tagesprogramm ab. Die 12. Etappe ist etwas anspruchsvoller und führt auf knapp 20 km mit 270 Höhenmetern von Niederndorf nach Kössen. 

Blick über das Inntal bei Ebbs
Blick über das Inntal bei Ebbs. Bild: © TVB Kufsteinerland, Lolin

Kaiserweis‘: Genuss als Programm

“Wer nicht genießt, wird ungenießbar”, sagt ein Sprichwort. Im Kufsteinerland mit seiner herzlichen Tiroler Gastfreundschaft und seinen köstlichen regionalen Schmankerln kann das nicht passieren. Auf der großen Kaiserweis‘ Genussradrunde ist das Genießen Programm. Es gibt unzählige Möglichkeiten bei regionalen Läden anzuhalten, Spezialitäten zu verkosten und diese gleich zu kaufen. Von Kufstein, über den Walchsee bis Kössen und über Rettenschöss und Niederdorf geht es zurück zum Ausgangspunkt der Strecke. Im eigenen Rhythmus kräftig in die Pedale treten, die atemberaubend schöne Landschaft im Blick, sich wieder einmal so richtig spüren – das hat etwas Meditatives. Dabei ist die Tour mit rund 720 Höhenmetern durchaus anspruchsvoll. Gut, dass es auf der fast 72 Kilometer langen Route viele Gründe gibt, um zwischendurch vom Rad abzusteigen: Bei der Heumilchkäserei Plangger zum Beispiel, wo im Laden Käsespezialitäten aus regionaler Milch verkostet werden können. Durch ein Panoramafenster blicken Besucher in den hauseigenen Felsenkeller, in dem die Laibe bei einer konstanten Temperatur von 12 bis 13 Grad lagern. Weitere Tipps sind der Kaissenhof in Ebbs mit seiner gemütlichen Hofschenke oder die Schaubrennerei Zum Messerschmied, wo exzellente Destillate in historischem Ambiente gebrannt werden.

Radfahren Innradweg Kufstein
Auf gut augebauten Radwegen, wie zum Beispiel dem Innradweg bei Kufstein, wird das Fahrradfahren zum Vergnügen. Bild: © TVB Kufsteinerland/Lolin

Rundwege um den Pölven und das Kaisergebirge

Auf zwei Rädern rund um das spektakuläre Bergmassiv des Kaisergebirges geht es entlang der 80 Kilometer langen Kaiserradrunde. Von Kufstein aus führt der Weg entspannt entlang saftiger Wiesen, den Inn zur Linken und den Zahmen Kaiser zur Rechten. Alpiner Soundtrack für die landschaftlich einzigartige Etappe: das beruhigende Läuten der Kuhglocken. In Ebbs lohnt ein Zwischenstopp im Raritätenzoo, wo es Rhesusaffen, Sibirische Streifenhörnchen und andere exotische Tiere zu sehen gibt. Ein Besuch im Fohlenhof in Ebbs ist ein Programmpunkt, der die Herzen von Pferdeliebhabern höherschlagen lässt. Um die 100 Haflingerpferde erwarten mit ihren markanten blonden Mähnen Jung und Alt.

Knapp 30 Kilometer lang ist die gemütliche Pölvenradrunde, bei der es in einem welligen Höhenprofil rund um den markanten Pölven geht. Der Start ist in Bad Häring. Entlang des Weges beeindrucken prachtvoll geschmückte Bauernhöfe, kulinarische Verlockungen warten hinter jeder Kurve: in Schwoich können hungrige Radler ein zünftiges Tiroler Gröstl oder warmen Apfelstrudel im traditionellen Gasthof Neuwirt genießen, außerdem empfiehlt sich ein Abstecher in die Craftbeerbrauerei Bierol und dem dazugehörigen Taproom. Zum Abschluss locken selbstgemachte Kuchenspezialitäten und regionale Köstlichkeiten im Bistro-Cafe Schönwetter in Bad Häring. 

Fahrrad-Genussroute Bio am Berg
Eine von zahlreichen Fahrrad-Genussrouten führt auch zu ausgewählten Bio-Höfen. Bild: (c) Kufsteinerland/Lolin

Rundumservice für Radler und E-Biker

Ein eigenes Rad ist im Kufsteinerland nicht unbedingt Vorrausetzung. E-Bikes, Mountain-Bikes oder Kinderräder können in einem der Sport- und Radshops ganz bequem gemietet werden. Dort kümmert man sich auch um die kleineren und größeren Reparaturen, die bei einer Radtour schon mal anfallen. Wer seinen Reifen lieber selbst flickt, findet entlang der Radrouten Bike Boxen mit dem nötigen Werkzeug. 

Lieblingsquartiere gibt es im Kufsteinerland jede Menge: Von kleinen, familiengeführten Pensionen, über charmante Stadthotels in der naturnahen Festungsstadt, bis hin zum schicken Wellness-Resort.  Maßgeschneiderte Pauschalen, wie zum Beispiel das Angebot „Bike und Hike am Berg und im Tal“, warten auf die Aktivurlauber.  Darin sind 5 Übernachtungen pro Person im Doppelzimmer ab Euro 249,00 mit Frühstück buchbar. Weiters sind täglich wechselnde Aktivitäten, wie geführte Wanderungen und Radrunden, E-Bike Test, Stadtführungen, Gesundheits- und Naturprogramm und selbstverständlich die KufsteinerlandCard enthalten. Die clevere Gästekarte sorgt neben zahlreichen Inklusivleistungen und unzähligen Ermäßigungen in der Region vor allem für die nötige Mobilität: Ausflugsbusse und der öffentliche Nahverkehr – zum Teil sogar bis nach Bayern – können kostenlos genutzt werden.

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