Wasserfall in einer Schlucht im Tessin
Auf Weltreise im Tessin – kaum eine europäische Region vereint auf kleinstem Raum so viele exotische Elemente wie der südlichste Kanton der Schweiz. Bild: Ticino Turismo/Alessio Pizzicannella

Exotische Orte im Tessin mit dem gewissen Etwas

Sehnsucht nach der Ferne kennt jeder, der das Reisen liebt. Ob Rio de Janeiro, Australien oder der Oman: Im Tessin gibt es Orte, die ihren berühmten Vorbildern auf der ganzen Welt in nichts nachstehen. Der südlichste Kanton der Schweiz ist 2020 eine echte Alternative für Urlauber – ganz ohne Flugzeug und unweit der Heimat. Nun verlängert Tessin Tourismus seine Marketingkampagne „Exotik liegt so nah – die Welt im Tessin entdecken“. Gäste profitieren bis 31. Oktober 2020 von speziellen Angeboten und können in der vielseitigsten Region der Alpen so einige Überraschungen erleben, wie Tourismusdirektor Angelo Trotta erzählt.
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Fernreise ohne Flugzeug

„Das Tessin vereint so viele unterschiedliche Landschaften auf knapp 3.000 Quadratkilometern, dass man dort quasi einmal den Globus umrunden kann“, sagt Tourismusdirektor Angelo Trotta. „Wir bieten unseren Gästen die beste, wahrscheinlich einzige Weltreise des Jahres 2020.“ Wer kristallklare Gewässer, sattgrüne Palmen und mediterranes Klima sucht, der muss nicht ins Flugzeug steigen. „Urlauber finden in unserem Kanton eine tibetische Hängebrücke, sonnenverwöhnte Rebberge wie in Kalifornien oder mittelalterliche Burgen mit Weltkulturerbe-Status, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Die Exotik-Kampagne hat Anfang Juni trotz der schwierigen Situation für den Tourismus eine derart positive Resonanz hervorgerufen, dass wir die Aktion jetzt bis in den Herbst hinein verlängern“, erklärt Trotta.
Angelo Trotta Tourismusdirektor Tessin
Angelo Trotta ist seit Juli 2019 Tourismusdirektor im Schweizer Kanton Tessin. 2020 steht für Trotta und sein Team ganz im Zeichen der „Exotik liegt so nah“-Kampagne. Bild: Ticino Turismo/TiPress

Ungeahnte Entdeckungen in der Sonnenstube

Gäste der italienischen Schweiz suchen die Nähe zur Natur, weiß der Tourismusdirektor: „Neben Aufenthalten an Hotspots wie dem Lago Maggiore oder Luganersee konnten wir feststellen, dass viele Urlauber ganz bewusst Ausflüge in die weniger bekannten Tessiner Täler unternommen haben. Wandern, Radfahren oder Baden im Fluss standen dabei hoch im Kurs“, so Trotta. „Unser Herbst ist mild und bietet zahlreiche Möglichkeiten, zu Fuß oder per Bike auf Entdeckungstour zu gehen. Wir wollen die perfekte Alternative für Fernwehgeplagte sein, die ihren Sommer verlängern möchten.“ Im Rahmen der Marketingkampagne „Exotik liegt so nah – die Welt im Tessin entdecken“ wurde zudem ein neuer Werbespot konzipiert. Zugezogene aus fernen Ländern erzählen im Video, warum die italienische Schweiz sie an ihre Heimat erinnert.
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Fünf Routen in die Exotik

Stellvertretend für rund 4.000 Kilometer gepflegte Wege in den Tessiner Bergen und Tälern präsentieren Trotta und sein Team Wandervorschläge mit berühmten Pendants. So ähneln die zwischen Felsen eingefrästen Becken in der Breggia-Schlucht den Wadis im Oman. Vom Luganer Hausberg San Salvatore, oft als „Tessiner Zuckerhut“ bezeichnet und wie sein kleinerer Namensvetter in Rio de Janeiro Wahrzeichen der Stadt, geht es nach Morcote. Der pittoreske Ort lässt durch seine Hanglage und die farbenfrohen Häuser ligurische Gefühle aufkommen. Eine Wanderung im Centovalli samt Fahrt mit der gleichnamigen Bahn, laut „Lonely Planet“ eine der zehn schönsten Zugstrecken der Welt, wird mit dem Orient-Express verglichen. Die wilde Natur des Bavonatals kommt dank felsiger Hänge und beeindruckender Wasserfälle einem Besuch im kalifornischen Yosemite Valley nahe, während Urlauber auf der 130 Meter über dem Bach hängenden Brücke beim Monte Carasso ein Stück tibetische Ruhe finden.
Ligurien liegt näher als gedacht – Morcote am Tessiner Luganersee wurde 2016 sogar zum schönsten Dorf der Schweiz gewählt. Bild: Lugano Region/Enrico Boggia

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