Garajonay Nationalpark UNESCO-Weltnaturerbe
Der Garajonay Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Bild: zahara/Pixabay

Alto de Garajonay

Der Alto de Garajonay ist mit 1.487 Metern der höchste Punkt der Insel La Gomera und bietet eine der spektakulärsten Aussichten auf den Kanarischen Inseln. Er liegt im Garajonay-Nationalpark, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, und ist von dichten Laurisilva-Wäldern umgeben. Der Gipfel selbst ist leicht zu erreichen und ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber, die die unberührte Natur und die beeindruckenden Panoramen genießen möchten.

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Von der Spitze des Alto de Garajonay hat man bei klarem Wetter einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über die gesamte Insel La Gomera und hinaus auf den Atlantischen Ozean. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die benachbarten Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria. Der Vulkan Teide auf Teneriffa, der höchste Berg Spaniens, ist oft deutlich am Horizont zu erkennen.

Die Landschaft rund um den Gipfel ist geprägt von üppigen Nebelwäldern, die sich durch eine hohe Feuchtigkeit und eine außergewöhnliche Artenvielfalt auszeichnen. Diese Wälder sind ein Relikt aus der Tertiärzeit und beherbergen viele endemische Pflanzenarten, die nur auf den Kanaren zu finden sind.

Es gibt mehrere Wanderwege, die zum Alto de Garajonay führen, darunter gut markierte Routen, die durch den Nationalpark verlaufen. Eine der beliebtesten Routen startet in El Cedro, einem kleinen Weiler in der Nähe des Parks, und führt durch die Lorbeerwälder und an klaren Bächen vorbei zum Gipfel.

Die Wanderung ist für die meisten Wanderer gut machbar und dauert je nach Route etwa zwei bis drei Stunden. Auf dem Weg kann man die ruhige, unberührte Natur genießen und gelegentlich auf versteckte Aussichtspunkte stoßen, die spektakuläre Blicke auf die umliegenden Täler und Schluchten bieten.

Impressionen von einer Wanderung zum Alto de Garajonay (von Bodo Werner):

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