Bunyola Landgut Raixa
Unweit von Bunyola befindet sich das herrschaftliche Landgut Raixa. Bild: Hans Braxmeier/Pixabay

Bunyola

Im Nordwesten Mallorcas, an den Ausläufern der Serra de Tramuntana, ca. 14 km von der Hauptstadt der Insel Palma entfernt, liegt an der Haupstraße C 711 von Palma in Richtung Sóller bei km 34 die weitläufige Gemeinde Bunyola, die eine Vielzahl an Naturschätzen und Kulturgütern aufzuweisen hat. Umgeben von Orangen- und Zitronenhainen und einer großen Mandelplantage befindet sich der Ort in wirklich idyllischer Natur. Bunyola ist von Palma aus auch gut mit der Bahn zu erreichen, denn der Ort hat einen eigenen kleinen Bahnhof, an dem der nostalgische „Rote Blitz„, der Palma mit Soller verbindet, einen kurzen Halt macht.

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Bunyola gilt aufgrund seiner schönen Lage inmitten einer hügeligen Gartenlandschaft voller Olivenbäume als eines der anmutigsten Dörfer Mallorcas. Durch seinen gute Anbindung an die Hauptstadt Palma und einen im Laufe der Jahre erlangten Wohlstand durch Olivenölgewinnung, Likörherstellung und Holzverarbeitung ist der Ort eine sehr beliebte Wohngegend bei wohlhabende Mallorquiner und ausländischen Residenten. Da der Ort nur wenige Ferienunterkünfte und Hotels aufweist, gibt es auch keinen Massentourismus. Urlaubern, die hier wohnen und auch Tagesausflüglern ist vor allem ein Spaziergang durch die engen und steilen Dorfgassen zu empfehlen. Im schönen Ortskern mit dem kleinen Plaza gibt es einige kleine Bars. Dort sollte man auch den Bitterlikör aus Johannisbrot probieren, der in der Palo – Fabrik hergestellt wird.

Rund 3,5 Kilometer nördlich von Bunyola an der Hauptstraße nach Sóller und kurz vor der Einfahrt in den Tunnel, warten die vielleicht schönsten Gärten Mallorcas auf einen Besuch – die Jardins d´Alfàbia. Sie gehören zum ehemaligen Landgut eines offensichtlich instinktsicheren Mauren: Ben Abet genannt, hatte der vorausschauende Wesir den christlichen König Jaume I. bei der Rückeroberung Mallorcas von seinen Glaubensbrüdern unterstützt und war dafür mit dem großzügigen Besitz belohnt worden. Maurische Gartenbaukunst verwandelte mit klug angelegten Kanälen das wasserreiche Gebiet in einen wahren Dschungel aus vielerlei Bäumen, exotische Gewächsen und blühenden Sträuchern. Im zugehörigen Herrenhaus, das überwiegend aus dem 14. Und 15. Jh. stammt, sind Antiquitäten und antike Möbel zu sehen. Die Decke im Torbau gefertigt im maurisch-christlichen Mudéjar-Stil, birgt eine Inschrift, die Allah preist.

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