Leichte Pfade, volles Bergerlebnis
St. Anton am Arlberg verwandelt sich im Sommer in ein Geflecht vielseitiger Wanderpfade, die teils auch mit Kinderwagen begangen werden können. Besonders reizvoll: Spaziergänge durch das autofreie Verwalltal unweit des Dorfzentrums. Vom Tourismusverband führt eine nahezu ebene, rund zehn Kilometer lange Route vorbei an blühenden Wiesen und Wäldern, auf einer 35 Meter langen Stahlseil-Hängebrücke über den Fluss Rosanna bis zum smaragdgrünen Verwallsee und wieder zurück. Unterwegs erzählen vier Sagenstationen von regionalen Mythen wie dem Schatz auf Burg Arlen oder der Hexe von Stiegenegg. Wer die Strecke abkürzen möchte, nutzt das öffentliche Verkehrsangebot. Als Einkehr mit Tiroler Spezialitäten eignet sich die Wagner Hütte, ein ehemaliges Wärterhaus aus dem Jahr 1880. Etwas kuscheliger wird es bei einem geführten Spaziergang mit den Lampakas des Möslihofs im Ortsteil St. Jakob am Arlberg.
Vom Gehen zum Verstehen
Vier Themenwege laden Urlauber in St. Anton am Arlberg ein, die Region zu entdecken und Neues zu lernen. Beim Bergbau Gand oberhalb von St. Jakob am Arlberg tauchen Geschichtsinteressierte auf eigene Faust in den Alltag eines Erzbergwerks des 15. Jahrhunderts ein. Jeden Donnerstag leitet zudem eine geführte Rundwanderung (2 Std.) zu den drei bergbaulichen Schauhütten und zu zwei Stollen. Auf den Mutspuren (2,5 Std., 5 km) am Galzig erfahren Besucher mehr über die Region und die Arlberg-Pioniere. Die Rundtour mit interaktiven Stationen und Wasserspielplatz ist bequem mit der Bergbahn erreichbar. Senn’s WunderWanderWeg (2 Std. 15 Min., 6,3 km) oberhalb von St. Anton vermittelt zwischen dem Maiensee in St. Christoph und der Sennhütte Lehrreiches über Klimawandel und Naturschutz. Quer durch den Ort weist der Detektiv Trail (5 km), bei dem Teilnehmer auf einer Schnitzeljagd an 17 Stationen neues Wissen über die Stanzertaler Gemeinden und ihre Geschichten sammeln.














