Insel Gramvousa vor Kreta
Die Insel Gramvousa liegt vor der nordwestlichen Küste von Kreta. Bild: Michael Brys (CC BY 2.0)

Insel Gramvousa

Die Insel Gramvousa liegt vor der Nordwestküste von Kreta und hat eine lange Geschichte. Sie war bereits in der Antike bewohnt und wurde später von den Venezianern genutzt, um eine Festung zu bauen, die heute noch gut erhalten ist und besichtigt werden kann. Während der osmanischen Herrschaft wurde die Festung von den Rebellen der kretischen Revolution genutzt. Gramvousa wird normalerweise im Rahmen von Bootstouren, die in Kissamos starten, angefahren.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die Geschichte von Gramvousa reicht bis in die Antike zurück. Die Insel wurde von den Minoern bewohnt, die dort einen Hafen und eine Siedlung errichteten. Später wurde die Insel von den Venezianern genutzt, um eine Festung zu bauen, die im 16. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Die Festung war Teil des Verteidigungssystems der Venezianer und diente als Schutz gegen Piraten und andere Angreifer.

Während der osmanischen Herrschaft über Kreta im 18. Jahrhundert wurde die Festung von kretischen Rebellen genutzt, um gegen die osmanische Herrschaft zu kämpfen. In dieser Zeit wurde Gramvousa auch zu einem wichtigen Stützpunkt für Piraten, die von dort aus Angriffe auf die Schiffe im Mittelmeer starteten.

Im Laufe der Jahre wurde die Festung auf Gramvousa mehrmals umgebaut und erweitert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von der deutschen Armee besetzt und als Beobachtungsposten genutzt.

Eine besondere Attraktion von Gramvousa ist ein Schiffswrack, das unmittelbar vor der Küste auf einer Sandbank liegt. Das Wrack namens „Dimitrios“ wird oft auch als „Schiffswrack von Gramvousa“ bezeichnet. Das Schiff, das einst als Schmugglerschiff im Einsatz war, wurde in den 1980er Jahren aufgrund eines Maschinenschadens in der Nähe der Insel aufgegeben. Seitdem liegt es verlassen, verrostet auf einer Sandbank und ist zu einem beliebten Ziel für Touristen und Fotografen geworden. Das Schiffswrack ist von der Küste aus gut sichtbar und kann auch von Booten aus besichtigt werden.

Gramvousa läst sich ideal im Rahmen eines Boots-Tagesausflug von Kissamos aus erkunden. Viele der dort angebotenen Touren verbinden die Fahrt nach Gramvousa mit einem Stop an der berühmten und traumhaft schönen Lagune von Balos.

Impressionen aus Gramvousa (zusammengestellt von Polychronis Drone):

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Unsere letzten Reise News aus Griechenland

LOT fliegt erstmals nach Heraklion

Ab Ende Mai 2026 nimmt LOT erstmals eine Verbindung von Warschau nach Heraklion auf. © LOT LOT Polish Airlines wird im Sommer kommenden Jahres erstmals

ALMIRIKI – Beachclub Atmosphäre am Agrari Beach auf Mykonos

Direkt am Sandstrand des Agrari Beach ist ALMIRIKI Teil des Hotels Myconian Sunrise, dessen Konzept an das Mykonos der 1970er Jahre anknüpft – einer Zeit, als die Insel noch als Rückzugsort für Künstler und Individualisten galt. Im Mittelpunkt steht das Erleben von Ruhe, Authentizität und naturnaher Gastfreundschaft.

Neptune Luxury Resort auf Kos in neuem Design

Im neu gestalteten Hauptrestaurant des Neptune Luxury Resorts auf Kos dominieren künftig warme Töne, klare Linien und individuelle Loungebereiche. Von der Restaurant Terrasse ausgehend, setzt sich das moderne Design mit dem neu gestalteten Adults-Only Palace Pool, der gerade mit seinem Farbspiel in blau, aquamarin und grün ins Auge sticht, fort und offeriert sommerliches Flair als Gesamtkunstwerk.

Restaurantkonzept Sumosan im One&Only Aesthesis

Diesen Sommer kommt das international renommierte Restaurantkonzept Sumosan in das One&Only Aesthesis. In der Thimisi Bar entsteht für die kommenden Hochsommermonate ein Pop-up-Restaurant, in dem sich japanische Aromen mit Kunstfertigkeit und raffiniertem Stil verbinden.

Teile diesen Beitrag:

Facebook
Twitter
LinkedIn
Email
WhatsApp

Diese Beiträge aus unserem Reiseführer für Kreta könnten Sie auch interessieren

Kreta neutrales Bild

Höhle des Heiligen Johannes

Die Höhle des Heiligen Johannes, auch bekannt als die Höhle von St. John oder Agios Ioannis, ist ein faszinierendes religiöses und kulturelles Wahrzeichen auf Kreta. Diese historische Höhle liegt in der Nähe des Dorfes Koutsounari, in der Nähe der Stadt Ierapetra im Südosten der Insel.

Weiterlesen »
Triopetra Kreta Felsen

Triopetra

Drei markant ins Meer ragende Felsen sind Namensgeber für Triopetra, einen wunderschönen Sandstrand in beeindruckender Landschaft an der Südküste Kretas.

Weiterlesen »
Polirinia Ruinen

Polirinia

Die archäologische Stätte von Polirinia (Polyrrhenia) auf Kreta und war eine wichtige antike Stadt der Insel. Die Stätte wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet und erreichte im 4. Jahrhundert v. Chr. ihre Blütezeit als eine der wichtigsten Städte auf Kreta.

Weiterlesen »
Kourtaliotiko Schlucht Kreta

Kourtaliotiko Schlucht

Die Kourtaliotiko Schlucht auf Kreta ist etwa 3 km lang. Sie ist bekannt für ihre steilen Klippen und zahlreiche Wasserfälle. Die Schlucht kann durchwandert werden, Trittsicherheit ist aber unbedingt erforderlich.

Weiterlesen »

Aus unserem Griechenland Reisemagazin

Weitere Beiträge aus unserem Griechenland Reisemagazin.

Nach oben scrollen