Akrotiri Kirche
Im beschaulichen Ort Akrotiri findet man auch eine Kirche in den für die Kykladen typischen Farben. Bild: Pat/Pixabay

Akrotiri

Akrotiri liegt an der südwestlichen Spitze von Santorin und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Ägäische Meer und die nahegelegene Caldera, die durch einen antiken Vulkanausbruch geformt wurde. Die Landschaft ist von den charakteristischen weiß getünchten Häusern, blauen Kuppeln und terrassenförmig angelegten Weinbergen geprägt, die Santorin berühmt gemacht haben.

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Im Vergleich zu belebteren Orten auf Santorin wie Fira oder Oia ist Akrotiri deutlich ruhiger und weniger überlaufen. Es ist ein Ort, an dem Besucher die Gelassenheit der Insel erleben können, ohne auf Annehmlichkeiten und Aktivitäten verzichten zu müssen. In der Nähe liegen einige der schönsten Strände auf Santorin, darunter der Rote Strand (Kokkini Paralia), der aufgrund seiner roten Felsformationen und des kristallklaren Wassers beliebt ist. Ebenso ist der Weiße Strand (Aspri Paralia) in der Nähe ein malerisches Ziel.

Weit über die Inselgrenzen hinaus hat sich Akrotiri einen Namen mit den beeindruckenden Ausgrabungsstätten der alten Siedlung gemacht, die nur wenige hundert Meter entfernt liegen. Im zweiten Jahrtausend vor Christus war Akrotiri eine blühende minoische Siedlung, die um 1600 v. Chr. ihren Höhepunkt erlebte, bis ein gewaltiger Vulkanausbrauch die gesamte Siedlung unter sich begrub. In den späten 1960er Jahren begannen die Ausgrabungen der alten Siedlung und brachten erstaunlich gut erhaltene Siedlungsreste zum Vorschein. Die Besichtigung der Ausgrabungsstätte, die viele Erkenntnisse über die minoische Kultur und die damalige Lebensweise geliefert hat, ist nicht nur für Archäologiefans zu empfehlen.

Die Umgebung von Akrotiri eignet sich hervorragend zum Wandern und Erkunden. Es gibt Wanderwege, die entlang der Küste und durch die Weinberge führen und atemberaubende Aussichten auf das Meer und die Vulkanlandschaft bieten.

Impressionen von Akrotiri (von AtlasVisual)

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