Meerwasserschwimmbäder von Puerto de la Cruz
Die berühmten Meerwasserschwimmbäder von Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Bild: Hans Braxmeier/pb

Teneriffa

Teneriffa ist mit ca. 2.050 qkm die größte Insel der Kanaren und liegt im Mittelpunkt des Kanarischen Archipels. An ihrer längsten Stelle misst sie eine Entfernung von 83 Kilometern und an der breitesten ca. 51 Kilometer. Auf Teneriffa leben ca. 800.000 Einwohner, Hauptstadt der Insel ist Santa Cruz de Tenerife.

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Teneriffa ist eine Insel vulkanischen Ursprungs und fasziniert besonders durch sein überaus vielfältiges Landschaftsspektrum. Die Insel wird von einer Bergkette durchzogen, in deren Zentrum sich der mit 3.718 Metern höchste Berg Spaniens befindet. Der Süden der Insel ist sehr trocken und mutet landschaftlich entsprechend karg an. Hier finden sich jedoch aufgrund der großen Sonnensicherheit und einiger künstlich aufgeschütteten Sandstrände mehrere große Ferienzentren, die jedes Jahr sehr viele Urlauber anziehen. Die Urlaubsorte mit ihren schicken Promenaden und künstlichen Grünflächen wirken oft wie Oasen in der sonst kargen Landschaft. Der Norden der Insel dagegen ist wesentlich feuchter und überaus fruchtbar. Hier gedeihen in subtropischen Klima die verschiedensten Pflanzenarten und es gibt bedeutende Tomaten- und Bananenplantagen. In der Region unterhalb des Teides auf ca. 2.000 Metern Höhe findet man bizarre Gesteinsformationen vulkanischen Ursprungs, die teilweise einer Mondlandschaft gleichen – ein faszinierendes Schauspiel.

Schneebedeckter Teide im Winter
Der Pico de Teide ist mit einer Höhe von über 3.700 Meter der höchste Berg Spaniens und im Winter meist schneebedeckt. Bild: Websi/pb

Das Klima auf Teneriffa ist ganzjährig mild. Der Kanarenstrom und die Passatwinde sorgen ständig für Wind und feuchte Luft. Das Bergmassiv im Zentrum der Insel teilt Teneriffa auch klimatisch in unterschiedliche Regionen. Während es im Norden grün und fruchtbar ist, da sich hier die Wolken halten, regnet es im Süden der Insel zur windabgewandten Seite äußerst selten mit entsprechenden Folgen für die Vegetation.

Papageienschnabel Teneriffa
Der "Papageienschnabel" findet im Klima auf Teneriffa ideale Voraussetzungen für sein Gedeihen und ist ein beliebtes Mitbringsel von der Insel. Bild: Hans Braxmeier/pb

Touristisch gesehen hat Teneriffa zwei unterschiedliche Gesichter. Im sonnensichereren aber sehr kargen Süden gibt es bedeutende Urlaubszentren mit schönen – künstlich angelegten – Sandstränden. Hier pulsiert das Leben und es ist rund um die Uhr etwas los. Im Norden dagegen findet man neben dem Haupturlaubsort Puerto de la Cruz viele Touristenunterkünfte auch in kleineren, etwas abgelegeneren Ortschaften. Der Norden der Insel ist landschaftlich eindeutig schöner aber weniger gut geeignet für einen reinen Badeurlaub. Im Süden dagegen kommen Strand- und Badefans voll auf ihre Kosten.

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